Shooters - Loser haben keine Chance

Gangsterfilm | Großbritannien/Niederlande 2000 | 92 Minuten

Regie: Glenn Durfort

Nach einer sechsjährigen Haft will ein Londoner Gangster seinen Teil der Beute, lässt sich jedoch von seinem kokainsüchtigen Freund überreden, das Geld hinter dem Rücken seines Bosses in ein Waffengeschäft zu investieren. Der Gewinn könnte den Ausstieg aus der Szene bedeuten. Als der Gangsterboss von dem Geschäft erfährt, droht er, den Drahtzieher zu ermorden, wenn dieser seinen Freund nicht der Polizei ausliefert. Ein übertrieben hartes (Genre-)Drama über eine Männerfreundschaft im Drogenmilieu, das seine bemerkenswerte Charakterbeschreibungen Gewaltexzessen opfert und in seiner Absicht, Einblicke in menschliche Abgründe zu bieten, scheitert. Die gewollt originelle Inszenierung, die dem Film einen subkulturellen Touch verleihen will, versteht es nicht, das Potenzial der überdurchschnittlichen Schauspieler auszuschöpfen.

Filmdaten

Originaltitel
SHOOTERS
Produktionsland
Großbritannien/Niederlande
Produktionsjahr
2000
Regie
Glenn Durfort · Colin Teague
Buch
Louis Dempsey · Andrew Howard · Gary Young
Kamera
Tom Erisman
Musik
Kemal Ultanur
Schnitt
Kevin Whelan
Darsteller
Adrian Dunbar (Max Bell) · Andrew Howard (J) · Louis Dempsey (Gilly) · Gerard Butler (Jackie Junior) · Jason Hughes (Charlie Franklin)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18
Genre
Gangsterfilm

Heimkino

Verleih DVD
McOne (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
So trist und abgewirtschaftet ist London lange nicht mehr dargestellt worden wie in diesem übertrieben grausamen Drama um eine Männerfreundschaft im Drogenmilieu. Sechs Jahre hat Gill für seinen Freund J im Gefängnis gesessen, nun will er seinen Teil der Beute haben. Doch der kokainsüchtige Dealer und cholerische Geldeintreiber J hat das Geld in ein Waffengeschäft investiert, das er hint

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