Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

Fantasyfilm | USA/Neuseeland 2002 | 179 (Extended Edition DVD: 225 = BD: 235) Minuten

Regie: Peter Jackson

Der zweite Teil der Verfilmung von Tolkiens Fantasy-Klassiker: Der Hobbit Frodo begegnet auf seiner schweren Mission, den Ring des Bösen gegen den Willen seines Schöpfers Sauron zu zerstören, dem Wesen Gollum, während seine Gefährten an diversen anderen Schauplätzen kämpfen. Vor den Toren der Festung Helms Klamm kommt es zum martialischen (Zwischen-)Finale. Dramaturgisch geschickt wird der heterogene Mittelteil des Buchepos für zahlreiche ruhige und poetische Momente genutzt, wobei sich in der digital animierten Figur Gollum reizvoll das zentrale Thema um Besessenheit, Verzicht, Treue, Verrat und Freundschaft bündelt. Ein packender Genrefilm, in dem sich Uneingeweihte freilich hoffnungslos verirren werden und der sich in seiner visuellen Wucht deutlich an ein (halbwegs) erwachsenes Publikum wendet. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE LORD OF THE RINGS - THE TWO TOWERS
Produktionsland
USA/Neuseeland
Produktionsjahr
2002
Regie
Peter Jackson
Buch
Fran Walsh · Philippa Boyens · Stephen Sinclair · Peter Jackson
Kamera
Andrew Lesnie
Musik
Howard Shore
Schnitt
Michael Horton · Jabez Olssen
Darsteller
Elijah Wood (Frodo Beutlin) · Ian McKellen (Gandalf) · Viggo Mortensen (Aragorn) · Sean Astin (Samweis Gamdschie) · Orlando Bloom (Legolas)
Länge
179 (Extended Edition DVD: 225 = BD: 235) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Fantasyfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Warner
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Diskussion
Nachdem „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ (fd 35 197) neue Maßstäbe fürs Fantasy-Genre gesetzt hatte, durfte man darauf gespannt sein, ob Peter Jackson mit dem zweiten Teil der Trilogie das Niveau würde halten können, aber auch etwas besorgt darüber, wie er diesen heikelsten Abschnitt der Romanvorlage meistern würde; denn das Mittelstück eines Epos – ohne Exposition und Finale – bietet keine günstigen Voraussetzungen für die Dramaturgie. Eine weitere Herausforderung stellten Gollum und Baumbart dar, zwei zentrale Figuren, die im Computer entstanden und damit zur Nagelprobe dafür wurden, was digitale Tricktechnik wirklich vermag. Um es vorwegzunehmen: „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“ fügt sich nahtlos und mit denselben Stärken an den ersten Teil an und löst die Aufgaben mit Bravour. Seine Schwächen sind hauptsächlich auf Schwächen des Genres und der Vorlage zurückzuführen. Die Gefährten wurden am Ende des ersten Teils getrennt, und folgerichtig geht das Epos nun an verschiedenen Schauplätzen weiter: Frodo und Sam suchen ihren Weg nach Mordor und fangen Gollum, der zu ihrem zweifelhaften Gefährten und Führer wird; Pippin und Merry werden von Uruk-hais verschleppt und geraten nach ihrer glückhaften Flucht in die zunächst be

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