No Man's Land (2001)

Drama | Slowenien/Frankreich/Belgien/Großbritannien/Italien 2001 | 98 Minuten

Regie: Danis Tanovic

Im Niemandsland zwischen bosnischen und serbischen Stellungen treffen Soldaten der verfeindeten Lager in einem Schützengraben aufeinander. Während sie unter Todesgefahr den Wahnsinn des Krieges diskutieren und sich gegenseitig nach dem Leben trachten, zeichnet sich die Ohnmacht der UN-Schutztruppe ebenso ab wie die Informationsgier der Medien an diesem Konflikt. Der als kammerspielartige Farce inszenierte Film will den Mikrokosmos des Bosnienkrieges als Metapher über den Krieg im Allgemeinen nutzen, kommt aber letztlich nicht über gut gemeinte Bekenntnisse und atmosphärische Betroffenheit hinaus. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
NO MAN'S LAND
Produktionsland
Slowenien/Frankreich/Belgien/Großbritannien/Italien
Produktionsjahr
2001
Regie
Danis Tanovic
Buch
Danis Tanovic
Kamera
Walther van den Ende
Musik
Danis Tanovic
Schnitt
Francesca Calvelli
Darsteller
Branko Djuric (Ciki) · Rene Bitorajac (Nino) · Filip Sovagovic (Cera) · Simon Callow (Soft) · Katrin Cartlidge (Jane Livingstone)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Kriegsfilm

Heimkino

Verleih DVD
Highlight Video (16:9, 2.35:1, DD2,0 dt.)
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Diskussion
„No Man’s Land“ ist bereits der zweite Film nach „Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“ (fd 35 266), der den Bosnien-Krieg 1993 zum Hintergrund hat und vor dem 11. September 2001 gedreht wurde. Im Gegensatz zur amerikanischen Großproduktion voller Kriegsherrlichkeit aber gibt sich „No Man’s Land“ als kleine, aber explosive Kriegsparabel zu erkennen, die bei ihrer Premiere in Cannes 2001 für eine Sensation sorgte. Der Autor-Regisseur Danis Tanovic bekam die Goldene Palme fürs Drehbuch – und im Jahr darauf auch den Auslands-“Oscar“. Der Film beginnt mit einem Hinterhalt. Als eine bosnisch-muslimische Kundschafter-Einheit nahe der Frontlinie durch eine serbische Gewehrsalve niedergestreckt wird, überlebt nur Ciki, indem er in einen Schützengraben springt. Dieses Gebiet ist „no man’s land“, ein Todesstreifen, der weder zum serb

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