Biopic | USA/Kanada 2002 | 123 Minuten

Regie: Julie Taymor

Biografie der mexikanischen Malerin Frida Kahlo, beginnend mit ihrem fatalen Unfall im Alter von 18 Jahren und endend mit ihrem Tod im Jahr 1954. In den Mittelpunkt stellt der kaum fesselnde Film weniger die künstlerische Arbeit oder die körperlichen und seelischen Qualen, die dahinter steckten, als Frida Kahlos turbulente Ehe mit dem Malerkollegen Diego Rivera. Die Lebensdaten werden ordentlich abgehandelt, Erhellendes über die Künstlerpersönlichkeit hat der Film aber nicht zu bieten. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
FRIDA
Produktionsland
USA/Kanada
Produktionsjahr
2002
Regie
Julie Taymor
Buch
Clancy Sigal · Diane Lake · Gregory Nava · Anna Thomas
Kamera
Rodrigo Prieto
Musik
Elliot Goldenthal
Schnitt
Françoise Bonnot
Darsteller
Salma Hayek (Frida Kahlo) · Alfred Molina (Diego Rivera) · Geoffrey Rush (Leo Trotzki) · Ashley Judd (Tina Modotti) · Antonio Banderas (David Alfaro Siqueiros)
Länge
123 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Biopic | Künstlerporträt

Heimkino

Die umfangreiche und originell konzipierte Special Edition enthält u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der Regisseurin und (in Teilen) des Filmkomponisten, eine 38-minütige informative Dokumentation, in der die Hauptdarstellerin Salma Hayek in das Leben der Künstlerin Frida Khalo einführt und den Entstehungsprozess des Films nachzeichnet, ein 30 minütiges Interview der Regisseurin im American Film Institute, sowie etliche Kurzfeatures zu Teilaspekten des Films. Ausgezeichnet mit dem "Silberling 2003" der Filmzeitschrift film-dienst!

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Jahrelang hat Salma Hayek darum gekämpft, Frida Kahlo spielen zu dürfen. Die mexikanische Schauspielerin wollte unbedingt die mexikanische Malerin darstellen, die als Ikone nicht nur für die Kultur ihres Landes steht, sondern auch für die Emanzipation der Frauen in der Kunst. Selbst gegen Superstar Jennifer Lopez hat sie sich beim Miramax-Studio schließlich durchgesetzt. Zusammen mit der bis dato wenig bekannten Regisseurin Julie Taymor gelang es ihr, das Traumprojekt durchzusetzen, das dann am Beginn der Biennale 2002 in Venedig prominent platziert wurde. Wie jeder biografische Film stand auch dieser vor einer schweren Aufgabe, erst recht, da es sich um ein derart schille

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