Olsenbande Junior

- | Dänemark 2001 | 85 Minuten

Regie: Peter Flinth

Der 15. Film um die Olsen-Bande ist das erste Abenteuer des hier noch jugendlichen Gauner-Trios. Der angebliche Waise Egon lässt sich von einem vermeintlichen Millionärsehepaar adoptieren und landet als Versuchskaninchen in einer Raketenfabrik, dessen skrupellose Betreiber ihn 1958 als ersten Menschen in den Weltraum schießen wollen. Abgesehen von einigen für jüngere Zuschauer durch ihre makabre Zuspitzung verstörenden Spannungsmomenten hält die Inszenierung geschickt die Balance zwischen Humor und turbulenten Verwicklungen. Von einem spielfreudigen Darstellerensemble getragen, bietet der Film beste Familienunterhaltung. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
OLSEN BANDEN JUNIOR
Produktionsland
Dänemark
Produktionsjahr
2001
Regie
Peter Flinth
Buch
Anne-Marie Olesen · Lars Mering · Nikolaj Scherfig
Kamera
Torben Forsberg
Musik
Bent Fabricius-Bjerre · Søren Hyldgaard
Schnitt
Ghita Beckendorff · Line Schou Hillerbrand
Darsteller
Aksel Leth (Egon) · Jacob Bernit (Kjeld) · Christian Stoltenberg (Benny) · Signe Lerche (Yvonne) · Jesper Langberg (Hallandsen)
Länge
85 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.

Diskussion
Zwischen 1968 und 1981 liefen insgesamt 13 Abenteuer mit dem dänischen Gauner-Terzett über die Kinoleinwände. Vor allem in der DDR scharte die Olsen-Bande mit ihrer Mischung aus Slapstick und anarchischem Aufbegehren gegen staatliche Autoritäten eine stetig wachsende Fan-Gemeinde um sich, die auch nach über einem Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung ihren Helden treu geblieben ist: Im Dresdener „Schauburg“-Filmtheater gibt es jeden Monat einen der bisher 14 „Olsen-Bande“-Filme zu sehen – 14, weil man sich im Jahr 1999 zu einem wenig geglückten „Abschiedsfilm“(„Der wirklich allerletzte Streich der Olsenbande“, fd 33 984) für die in die Jahre gekommene Bande entschlossen hatte. Nun dachte man wohl: Was „Indiana Jones“ und „Star Wars“ recht ist, das kann der Olsen

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