Mein Russland

- | Österreich 2002 | 92 Minuten

Regie: Barbara Gräftner

Zur Hochzeit eines Wiener Restaurantbesitzers mit einer Russin reist deren Verwandtschaft an, die der Mutter des Bräutigams so wenig passt wie die Aussicht, ihren Einfluss zu verlieren. Satire über den Zusammenprall zweier Kulturen, die sich schnell in den Fallstricken der Stereotypen und Klischees verfängt. Das Fehlen eines (bild-)dramaturgischen Konzepts und die mangelnde schauspielerische Qualität der aus Laien und Profis bestehenden Darsteller lassen das Ganze in oberflächlicher Situationskomik verebben. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MEIN RUSSLAND
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2002
Regie
Barbara Gräftner
Buch
Barbara Gräftner
Kamera
Robert Winkler
Schnitt
Oliver Neumann
Darsteller
Andrea Nürnberger (Margit) · Hannes Gastinger (Herbert) · Natalia Baranova (Anna) · Holger Schober (Hans) · Igor Gräftner (Anton)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
1997 war für den in der Versenkung verschwundenen österreichischen Film ein Wendejahr: Michael Haneke sorgte mit seiner beklemmenden Gewaltstudie „Funny Games“ (fd 32 731) für Aufsehen, und an der Wiener Filmakademie übernahm der renommierte Regisseur Wolfgang Glück (u.a. „Der Schüler Gerber“, fd 22 897) die künstlerische Leitung. Unter seine Ägide fällt die Entdeckung so viel versprechender Regisseurinnen wie Jessica Hausner („Lovely Rita“, fd 35 377), Barbara Albert („Nordrand“, fd 34 433) und Valeska Grisebach („Mein Stern“, fd 34 780). Auch die Ärztin Barbara Gräftner erlernte dort ihr (Zweit-)Handwerk und legt nun nach einigen Kurzfilmen mit „Mein Russland“ ihr Spielfilmdebüt vor. Mit leuchtenden Augen er

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren