Barbershop

- | USA 2002 | 102 Minuten

Regie: Tim Story

Das Leben und Treiben rund um einen Chicagoer Friseurladen, der von Schwarzen betrieben und mit unterschiedlichsten Absichten frequentiert wird. Im Mittelpunkt steht der Sohn des verstorbenen Inhabers, der den Laden zunächst verkauft, dann aber merkt, welche Lücke dies ins soziale Gefüge seines Viertels reißt. Deshalb will er den Handel rückgängig machen. Sympathisch-entspannte Komödie, die auf den pointierten verbalen Schlagabtausch innerhalb der schwarzen "Community" setzt. (Fortsetzung: "Barbershop 2", 2004) - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
BARBERSHOP
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Tim Story
Buch
Mark Brown · Don D. Scott · Marshall Todd
Kamera
Tom Priestley
Musik
Terence Blanchard
Schnitt
John Carter
Darsteller
Ice Cube (Calvin Palmer) · Anthony Anderson (JD) · Sean Patrick Thomas (Jimmy James) · Eve (Terri Jones) · Troy Garity (Issac Rosenberg)
Länge
102 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
MGM (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„Ich würde das wahrscheinlich nicht vor Weißen sagen“, schränkt ein streitlustiger Friseur in „Barbershop“ die despektierlichen Bemerkungen über afroamerikanische Prominente ein, mit denen er soeben den Unmut von Kollegen und Kunden auf sich gezogen hat. Allerdings dürften ausgerechnet jene lästerlichen Dialogsätze dazu beigetragen haben, dass dieser „schwarze“ Film in den USA ein kleiner Crossover-Hit wurde und einen nennenswerten weißen Publikumsanteil erreichte. Eddie ruft nämlich nicht allein dazu auf, dass „wir Schwarze“ nicht länger über Rodney King lügen sollten - der habe es durchaus verdient, dass man ihm „den Arsch versohlte“. Nein, der alte Provokateur lässt es auch noch an Respekt vor einer unbestrittenen Heldin der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung mangeln. Die Behauptung, dass Rosa Parks schlicht müde gewesen sei, als sie sich weigerte, einen für Weiße reservierten Sitzplatz im Bus zu räumen, war für zwei der prominentesten afroamerikanischen Politiker dann doch zu viel. Also rief Al Sharpton, zurzeit aussichtslose

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