Krimi | USA 1993 | 107 Minuten

Regie: Phillip Noyce

Eine Buchverlegerin sieht sich als neue Mieterin in einem New Yorker Hochhaus, in dem der Eigentümer das Intimleben seiner Mieter mit einer bis ins letzte Zimmer reichenden elektronischen Überwachungsanlage belauscht, zunehmend verunsichert und verängstigt. Ausschließlich an der sensationellen Perspektive des Voyeurismus interessierter Film, der in erotischen und kriminalistischen Platitüden und Klischees erstickt.

Filmdaten

Originaltitel
SLIVER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1993
Regie
Phillip Noyce
Buch
Joe Eszterhas
Kamera
Vilmos Zsigmond
Musik
Howard Shore
Schnitt
Richard Francis-Bruce
Darsteller
Sharon Stone (Carly Norris) · William Baldwin (Zeke Hawkins) · Tom Berenger (Jack Landsford) · Martin Landau (Alex Parsons) · Polly Walker (Vida Warren)
Länge
107 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Krimi | Literaturverfilmung

Diskussion
Ein Film der Platitüden und Klischees, bestenfalls auslegbar als masochistische Selbstbegaffung einer Industrie, die so lange mit respektlosen Bildern gehandelt hat, bis ihr nichts anderes mehr einfällt, als einen Film über die Welt aus zweiter Hand zu machen, in der hypertropher Voyeurismus das einzige Thema ist. Phillip Noyce ("Todesstille", fd 27 628; "Die Stunde der Patrioten", fd 29 846) und sein hervorragender Kameramann Vilmos Zsigmond haben sich angestrengt, ein paar Szenen nach Hitchcock, ein paar andere nach Antonioni aussehen zu lasse

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