The Transporter

- | Frankreich/USA 2002 | 92 Minuten

Regie: Louis Leterrier

Durch die Zufallsbekanntschaft mit einer eigensinnigen Chinesin wird ein Unterwelt-Chauffeur verleitet, von seinen Prinzipien abzuweichen. Dadurch handelt er sich die Rache eines Gangsterbosses ein, der ihm und seiner Gefährtin nach dem Leben trachtet. Der in Südfrankreich angesiedelte Actionfilm will westliche Erfolgsmuster kopieren und diese zugleich mit Versatzstücken des kommerziellen Hongkong-Kinos anreichern. Das Ergebnis ist eine inhaltsleere Mixtur voller handwerklicher Mängel, die hektische Schnitte mit Rasanz verwechselt und logische Brüche billigend in Kauf nimmt.

Filmdaten

Originaltitel
LE TRANSPORTEUR
Produktionsland
Frankreich/USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Louis Leterrier · Corey Yuen
Buch
Luc Besson · Robert Mark Kamen
Kamera
Pierre Morel
Musik
Stanley Clarke
Schnitt
Nicolas Trembasiewicz
Darsteller
Jason Statham (Frank Martin) · Shu Qi (Lai) · Matt Schulze (Wall Street) · François Berléand (Tarconi) · Ric Young (Mr. Kwai)
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f

Heimkino

Die Extras der Special Edition (Deluxe) umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und der Darsteller Nicolas Trembasiewicz und Pierre Morel, einen Storyboard/Filmvergleich sowie ein Feature mit drei nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.); Deluxe Edition: Universum (16:9, 1.85:1, DD6.1 engl./dt., DTS 6.1 dt.)
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Diskussion
Knapp 15 Minuten Filmdauer reichen, um gehörigen Ärger über „The Transporter“ aufkommen zu lassen – bis jemand auf der Leinwand dem Zuschauer unerwartet aus der Seele spricht: „Ich hab’ die Schnauze voll von diesen Verfolgungsjagden“, platzt es aus einer Nebenfigur heraus. Schon in der Anfangssequenz verstößt dieser von halbverdauten Einflüssen des kommerziellen Hongkong-Kinos geprägte Actionfilm fortwährend gegen alle Regeln des Genres – was umso provokanter ist, weil auf der Handlungsebene ausgerechnet das Beharren auf Regeltreue für eine erste zynische Pointe sorgt. Der abgebrühte Protagonist, der seinen Lebensunterhalt mit kriminellen Kurierfahrten verdient, insistiert wiederholt darauf, das

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