Braindead

Horror | Neuseeland 1991 | 100 (gek. 85) Minuten

Regie: Peter Jackson

Durch den Biß eines exotischen Ratten-Affen mutiert eine herrschsüchtige Mutter zum Zombie und wird von ihrem Sohn mit anderen Infizierten im Keller verborgen. Als die Untoten ausbrechen, beißen sie alle Gäste einer Party und können erst durch ein blutiges Rasenmäher-Massaker "erlöst" werden. Stimmungsvoll die Atmosphäre der 50er Jahre einbeziehendes "Splatter-Movie", das in jeder Szene bemüht zu sein scheint, die Ekelgrenze immer weiter zu überschreiten und ein makabres Vergnügen an den Auswüchsen machbarer Tricktechnik und "kranker" Ideen demonstriert.

Filmdaten

Originaltitel
BRAINDEAD
Produktionsland
Neuseeland
Produktionsjahr
1991
Regie
Peter Jackson
Buch
Stephen Sinclair · Frances Walsh · Peter Jackson
Kamera
Murray Milne
Musik
Peter Dasent
Schnitt
Jamie Selkirk
Darsteller
Timothy Balme (Lionel Cosgrove) · Diana Penalver (Paquita) · Elizabeth Moody (Vera Cosgrove) · Ian Watkin (Onkel Les) · Brenda Kendall (Schwester McTavish)
Länge
100 (gek. 85) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; nf (gek. 16) (18 DVD)
Genre
Horror

Heimkino

Verleih DVD
VCL/Laser Paradise (1.66:1, DS engl., DD5.1 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Auf dem "Festival des phantastischen Films" in Avoriaz wurde "Braindead" zum "besten Horrorfilm seit Erfindung des Genres" gekürt. "Blutigster" würde wohl eher zutreffen. Denn "Braindead" ist eher ein mit Slapstick-Elementen und dem bizarren Humor der Monty Pythons angereichertes Splatter-Movie, daß ständig die Grenzen des guten Geschmacks und des Ekels überschreitet. Und mit dem "Ekeln" ist es so wie beim Windelwechseln -hat man sich erst einmal daran gewöhnt, macht es einem nichts mehr aus, so daß man im Laufe des Films immer unbeteiligter den Blutorgien entgegensieht und sich nur noch fragt, mit welch "kranker" Idee die Filmemacher sich in der nächsten Szene noch zu steigern vermögen.

1957 wird auf einer Expeditio

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