Jean Moulin - Leben im Widerstand

- | Frankreich 2002 | 194 (88 & 106) Minuten

Regie: Yves Boisset

Jean Moulin, Präfekt von Chartres, übergibt im Juni 1940 seine Stadt den deutschen Truppen und signalisiert Kooperationsbereitschaft. Als er sich weigert, eine Erklärung über angebliche Gräueltaten französischer Truppen zu unterschreiben, wird er inhaftiert und gefoltert. Nach einem vergeblichen Selbstmord genesen, wird er von den Deutschen wieder in sein Amt eingesetzt, nach fünf Monaten aber von der Vichy-Regierung entlassen. Er informiert sich über die Lage der Résistance und trifft in London de Gaulle, der die Exilregierung des "freien Frankreichs" gegründet hat. Moulin wird zum vertrauten Mitarbeiter, zu einer der wichtigsten Personen des französischen Widerstands und zum Intimfeind des Lyoner Gestapo-Chefs Klaus Barbie, auf dessen Befehl hin er ermordet wird. Engagierter, breit aufgefächerter Bilderbogen über eine der Galionsfiguren der Résistance, der noch heute Verehrung zuteil wird. Der Film hält sich weitgehend an die historischen Tatsachen, setzt aber auch fiktive Elemente ein, um zu einer harmonischen, wenn auch anfechtbaren Einheit zu verschmelzen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
JEAN MOULIN
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2002
Regie
Yves Boisset
Buch
Dan Franck
Kamera
Ludovic Guyonneau · Didier Fremont
Schnitt
Laurence Leininger
Darsteller
Charles Berling (Jean Moulin) · Elsa Zylberstein (Antoinette) · Christophe Malavoy (Manhes) · Pierre-Louis Lanier (Meunier) · Émilie Dequenne (Lili)
Länge
194 (88 & 106) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

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