- | USA 2002 | 85 Minuten

Regie: John Penotti

Nach einem Seitensprung in der Schwimmhalle der High School verrennt sich eine junge Frau in die Vorstellung, dass sie und ihr Liebhaber füreinander bestimmt seien, und beginnt, sich in sein Leben zu drängen. Solide inszeniertes Drama um Schuld und Sühne. Der Film nimmt sein Thema im Rahmen der Genrekonventionen durchaus ernst, letztlich aber mangelt es ihm an individuellem Profil. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SWIMFAN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
John Penotti
Buch
Charles F. Bohl · Phillip Schneider
Kamera
Giles Nuttgens
Musik
John Debney · Louis Febre
Schnitt
Sarah Flack
Darsteller
Jesse Bradford (Ben Cronin) · Erika Christensen (Madison) · Shiri Appleby (Amy) · Kate Burton (Carla Cronin) · Clayne Crawford (Josh)
Länge
85 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und der Darsteller Jesse Bradford und Erika Christensen sowie ein z.T. kommentiertes Feature mit zehn nicht verwendeten Szenen (12 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
In Europa hält man es immer gerne für ein Zeichen amerikanischer Prüderie, wenn die großen Hollywood-Studios Filme produzieren, in denen das Liebesleben unverheirateter junger Menschen mit Argwohn betrachtet wird. Doch die Zeiten haben sich geändert, seit in den 1950er-Jahren archetypische Monster die sexuelle Experimentierfreude von Teenagern mit dem Tod ahndeten. Regisseur John Polson liegt es fern, Sex als Sünde zu brandmarken; zugleich weigert er sich aber, seine jugendlichen Akteure aus der moralischen Pflicht zu entlassen. Indem er die Konsequenzen eines Seitensprungs denkbar drastisch durchspielt, verleiht er der amerikanischen Skepsis in Sachen Sex eine moderne Form. Die Darstellung reiner Lust mag in „Swimfan“ immer noch mit Angst belegt sein, aber der Schreck

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