Ganz und Gar

- | Deutschland 2002 | 93 Minuten

Regie: Marco Kreuzpaintner

Nachdem einem jungen Zimmermann nach einem Arbeitsunfall der Unterschenkel amputiert werden musste, schottet er sich von seiner Freundesclique ab und flüchtet in Selbstmitleid und Zynismus. Erst die nach einer perfiden Wette aufkeimende Liebe zu einer Freundin bringt sein seelisches Gleichgewicht wieder ins Lot. Postpubertäre Tragikomödie, allzu uneinheitlich in der Inszenierung. Das berührende Spiel der beiden Hauptdarsteller gleicht die formalen Defizite indes ein wenig aus. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2002
Regie
Marco Kreuzpaintner
Buch
Maggie Peren
Kamera
Daniel Gottschalk
Musik
Koffler und Löhn
Schnitt
Dunja Campregher
Darsteller
David Rott (Torge) · Mira Bartuschek (Lisa) · Hanno Koffler (Micha) · Maggie Peren (Geli) · Oliver Boysen (Holger)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Highlight Video (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt., DTS dt.)
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Diskussion
Mit der Teenie-Klamotte „Mädchen, Mädchen“ (fd 34 779) und der ungleich gelungeneren Ost-West-Studie „Vergiss Amerika“ (fd 34 546) schien sich die Drehbuchautorin Maggie Peren auf eine jugendliche Zielgruppe eingeschossen zu haben. Nun erweitert sie mit einer Geschichte über eine Freundesclique junger Erwachsener in einer ostdeutschen Kleinstadt ihren Kino-Horizont. Der Zimmermann Torge, sein Arbeitskollege Micha und Holger verbringen ihre Freizeit meist zusammen oder mit ihren Freundinnen, die in einer Wasserballett-Gruppe engagiert sind. Während Holger kurz vor der Heirat mit Alex steht, kriselt es in den anderen beiden Beziehungen: Lisa will sich mit dem von ihrer Mutter geerbten Brautladen eine Existenz aufbauen, muss sich aber um ihre pflegebedürftige Großmutter kümmern und ihren Schürzen jagenden Vater im Haushalt ertragen. Kein Wunder, dass ihr der Kopf ni

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