Literaturverfilmung | USA 2003 | 138 Minuten

Regie: Ang Lee

Der Sohn eines ehrgeizigen Wissenschaftlers muss nach einem Unfall in seinem Labor feststellen, dass die Selbstversuche seines Vaters schwerwiegende genetische Veränderungen bei ihm hervorgerufen haben. Diese führen dazu, dass er sich bei jedem Wutanfall in den riesigen grünen Hulk verwandelt. Tricktechnisch versierte, ansonsten eher missglückte Verfilmung des populären Comic Strips, der es weder gelingt, das Schicksal der Figuren zur mitreißenden Geschichte auszuformen noch zu einer eigenen Ästhetik zu finden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE HULK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Ang Lee
Buch
John Turman · Michael France · James Schamus
Kamera
Frederick Elmes
Musik
Danny Elfman
Schnitt
Tim Squyres
Darsteller
Eric Bana (Bruce Banner) · Jennifer Connelly (Betty Ross) · Nick Nolte (David Banner) · Sam Elliott (Ross) · Josh Lucas (Talbot)
Länge
138 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs. Die Special Edition (2 DVDs) enthält auf der Bonus-DVD u.a. einen Storyboard/Filmvergleich, ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.) und diversen Dokumentationen zu Teilaspekten des Films. Ein ebenfalls erhältliches Box Set (SE, 3DVD) enthält eine weitere Bonus-DVD mit einer informativen 44-minütigen, von Sam Elliott kommentierten Dokumentation über die Filmarbeiten.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Seitdem bekannt wurde, dass Ang Lee für Universal das teure Prestige-Projekt „The Hulk“ inszenieren würde, lagen viele Fragen in der Luft. Würde der renommierte Regisseur von „Tiger & Dragon“ (fd 34 652) dem amerikanischen Kinosommer die Kunst des Geschichtenerzählens zurückgeben? Würde ihm ein Actionfilm vom Range eines „Terminator II“ (fd 29 178) gelingen? Oder würde er angesichts der logistischen Herausforderung einer großen Studioproduktion versagen? Um es vorwegzunehmen: Der größte anzunehmende Unfall ist eingetreten. Ang Lee hat einen Film gedreht, der weder das Popcorn-Publikum der Multiplexe noch seine angestammte Arthaus-Gemeinde zufrieden stellen wird. Sein „Hulk“ ist ein Drama ohne Seele, ein Actionfilm ohne Dynamik, eine Effekte-Show ohne große Bilder. Gleich die umständliche

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