Voll Frontal

- | USA 2002 | 101 Minuten

Regie: Steven Soderbergh

Ein Tag im Leben von sieben Menschen in Hollywood, deren Wege und Geschichten sich kreuzen und die einander auf der Geburtstagsparty eines Filmproduzenten begegnen. Ein entspannter Reigen über Westcoast-Stadtneurotiker, angereichert mit einer selbstreferenziellen Prise "Film im Film", der eine Flut von intellektuellen Anspielungen und doppelbödigen Zitaten beschert. Von engagierten Darstellern und ihrem Improvisationstalent getragener Film, der geschickt die Grenzen zwischen Fiktion und (inszenierter) Realität verwischt, aber auch etwas selbstgefälliges erzählerisches Experiment in Szene setzt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FULL FRONTAL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Steven Soderbergh
Buch
Coleman Hough
Kamera
Peter Andrews
Musik
Jacques Davidovici
Schnitt
Sarah Flack
Darsteller
Blair Underwood (Calvin Cummings/Nicholas) · Julia Roberts (Francesca Davis/Catherine) · David Hyde Pierce (Carl Bright) · Catherine Keener (Lee Bright) · Mary McCormack (Linda)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Drehbuchautors Coleman Hough sowie ein Feature mit 18 nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„Amateurhaft“, „eine masturbatorische, selbstreferenzielle Spielerei“, ein „angeberisches Kunststückchen für Erstsemester an der Filmhochschule“: In den USA mochte den Film bislang kaum jemand, was vielleicht auch die Tatsache erklärt, dass Steven Soderberghs ostentativ kurze Erholungspause nach den Kassenschlagern „Erin Brockovich“ (fd 34 174), „Traffic“ (fd 34 766) und „Ocean‘s Eleven“ (fd 35 218) hierzulande erst derart verzögert in die Kinos gelangt, wenn der Nachfolgefilm „Solaris“ (fd 35 838) bereits sang- und klanglos verschwunden ist. Durch diese Verzögerung scheint „Voll Frontal“ anzudeuten, dass es Soderbergh nach „Solaris“ doch etwas experimenteller und obskurer liebt und dabei direkt an „Schizopolis“ (1996) – sein legendäres Experiment aus der Zeit der Erfolglosigkeit – anknüpft. Dabei ist der Film geradezu ein Musterbeispiel für die „paratextuellen Attraktionen“ (Lutz Nitsche), mit denen ein Film wuchern kann: Soderbergh verpflichtete S

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