Werner - Gekotzt wird später!

- | Deutschland 2003 | 80 Minuten

Regie: Michael Schaack

Als Werner zum "Könich" gewürfelt wird, der für einen Tag lang über die Geschicke seiner beiden Kumpels bestimmen darf, entscheidet er sich für Urlaub auf Korsika. Kurzerhand lassen sie ihren Meister im Stich und begeben sich auf eine abenteuerreiche Reise Richtung Süden. Vierter Teil der inzwischen reichlich anachronistischen Blödeltrickfilmreihe um die norddeutsche Klempnerfigur. Ohne Timing, dafür aber mit umso mehr zotigeren Gags müht sich die Geschichte mit abgenutzter Bier- und Proll-Romantik über die Zeit. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2003
Regie
Michael Schaack · Toby Genkel
Buch
Rötger Feldmann
Musik
JP Genkel
Schnitt
Sascha Wolff
Länge
80 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

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Diskussion
Es gibt Phänomene, die so sehr in ihrer Zeit verhaftet sind, dass Revitalisierungsversuche unangenehm anachronistisch wirken. Das gilt für Karottenhosen in der Mode, Mike Krüger im Showgeschäft und deutschen Klamauk im Kino. So würde wohl niemand auf die Idee kommen, das Supernasen-Duo Krüger und Gottschalk erneut für die Leinwand zu vereinen – sie sind untrennbar mit den 1980er-Jahren verbunden. Ähnliches gilt für den tollpatschigen Antihelden Werner, der das deutsche Mainstream-Kino in den 1990er-Jahren dominierte. Die knorrige Comic-Figur des Zeichners Rötger Feldmann ratterte im Winter 1990 in einer abendfüllenden Animation über die Leinwand und lockte knapp fünf Mio. Besucher ins Kino („Werner –Beinhart!“, fd 28 663). 1996 folgte der

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