Der zehnte Sommer

- | Deutschland 2003 | 97 Minuten

Regie: Jörg Grünler

In einer niederrheinischen Kleinstadt feiert ein Junge im Sommer des Jahres 1960 seinen neunten Geburtstag, erlebt den Zauber des ersten Verliebtseins und setzt sich mit seinen Freunden über manche Vorurteile der Erwachsenen hinweg. Der atmosphärisch gesucht stimmungsvoll inszenierte Familienfilm ist in den Hauptrollen durchaus prägnant besetzt, verschenkt aber durch seine mangelnde dramaturgische Stringenz viel von seiner möglichen Wirkung. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2003
Regie
Jörg Grünler
Buch
Dieter Bongartz
Kamera
Daniel Koppelkamm
Musik
Mick Baumeister
Schnitt
Jörg Baumeister
Darsteller
Martin Stührk (Kalli) · Erika Marozsán (Frau Hilfers) · Kai Wiesinger (Karl Spielplatz) · Katharina Böhm (Elvira Spielplatz) · Michelle Barthel (Franzi)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Diskussion
Dülken, eine Kleinstadt am Niederrhein, im Sommer 1960 : Glücklich fährt das Geburtstagskind Kalli mit einem nagelneuen Roller durch die Siedlung. Mit seiner goldenen Pappkrone und dem roten Umhang träumt er sich in die Rolle des „König Kalli“ hinein, der huldvoll die Glückwünsche seines Volkes entgegennimmt. Denn er ist nicht nur ein weiser, sondern auch ein schöner Herrscher. Doch wenn er dann, weil es so schön knallt, Steine gegen die Fensterläden des Pfarrhauses wirft, ist er wieder ganz der neunjährige Bub, der sich auf die Sommerferien freut, die vor ihm und seinen Freunden Polli und Walter liegen. Vor allem auch, weil er sich mächtig in die Nachbarstochter Franzi verliebt hat, was deren hysterischer Mutter mehr als ein Dorn im Auge ist. Aber auch zu Hause ist nicht alles eitel Sonnenschein. Kallis schwerverletzt aus dem

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