Mein Leben ohne mich

- | Kanada/Spanien 2003 | 106 Minuten

Regie: Isabel Coixet

Eine 23-jährige Frau und Mutter zweier Kinder erfährt, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hat. Sie nutzt die verbleibende Spanne, um das Leben ihrer Familie für die Zeit nach ihrem Tod zu ordnen, das Verhältnis zu ihren eigenen Eltern ins Reine zu bringen und sich noch einmal zu verlieben. Trotz des herausfordernden Themas kein Melodram, sondern das Porträt einer Frau, die in einer ausweglosen Situation nicht den Lebensmut verliert und die antizipierte Trauer ihrer Umgebung über die eigene Verzweiflung stellt. Ein ernster, emotionaler Film, der letztlich Fragen nach den Grundlagen des Lebens stellt. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
MY LIFE WITHOUT ME
Produktionsland
Kanada/Spanien
Produktionsjahr
2003
Regie
Isabel Coixet
Buch
Isabel Coixet
Kamera
Jean-Claude Larrieu
Musik
Alfonso de Vilallonga
Schnitt
Lisa Jane Robison
Darsteller
Sarah Polley (Ann) · Scott Speedman (Don) · Deborah Harry (Anns Mutter) · Mark Ruffalo (Lee) · Leonor Watling (Ann, die Nachbarin)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Eine junge Frau sitzt im Café und schreibt eine lange Liste, fast wie einen überdimensionalen Einkaufszettel, denn sie hat viel zu tun, aber nur noch wenig Zeit. Denn Ann wird bald sterben und will vorher noch ihr Leben regeln – ihr Leben für die Zeit danach, wenn sie nicht mehr da sein wird.

Isabel Coixet ist im Spektrum des spanischen Films eine sehr ungewöhnliche Erscheinung. Die 41-jährige katalanische Regisseurin Regisseurin brachte bereits mit ihrem 1995 gedrehten ersten großen Erfolg „Things I Never Told You“ den Stil der „american independent“ mit den Elementen des eigenwilligen spanischen Autorenfilms zusammen. „Mein Leben ohne mich“ wurde von Pedro Almodóvars Produktionsfirma „El Deseo“ produziert und im kanadischen Vancouver gedreht. Auch in ihrem vierten Film verbindet Isabel Coixet Elemente des Außergewöhnlichen mit einer lie

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