Hollywood Cops (2002)

Buddy-Movie | USA 2002 | 116 Minuten

Regie: Ron Shelton

Zwei Beamte des LAPD untersuchen den Fall einer ermordeten Hip-Hop-Band, wobei sie ihre eigentlichen Obsessionen, das Immobiliengeschäft und die Schauspielerei, ihren Ermittlungen nur mit Mühe unterordnen können. Buddy-Movie, das seine Krimihandlung durch humoristische Elemente und viel Selbstironie komödiantisch grundiert. Überzeugende Darsteller und eine punktgenaue Inszenierung erlauben, einem ausgereizten Genre Neues abzugewinnen. Zugleich wird das liebevolle Porträt der Stadt Los Angeles samt ihrem naiv-optimistischen Lebensgefühl gezeichnet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HOLLYWOOD HOMICIDE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Ron Shelton
Buch
Robert Souza · Ron Shelton
Kamera
Barry Peterson
Musik
Alex Wurman
Schnitt
Paul Seydor
Darsteller
Harrison Ford (Joe Gavilan) · Josh Hartnett (K.C. Calden) · Lena Olin (Ruby) · Bruce Greenwood (Lt. Bennie Macko) · Isaiah Washington (Antoine Sartain)
Länge
116 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Buddy-Movie | Komödie | Krimi

Heimkino

Verleih DVD
Columbia TriStar
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Diskussion
Zwei Polizisten, ein alter Fuchs und ein unerfahrener Anfänger, ermitteln in einem Mordfall. Wie oft hat man das schon im Kino gesehen? Trotzdem begegnet man dieser Kombination des Kriminalfilm- Buddy-Movies in jedem Jahr mehrfach im Kino – offenbar bietet sie prinzipiell einen attraktiven Rahmen, um unterschiedlichste Atmosphären zu erzeugen, Konflikte zu inszenieren und Geschichten zu erzählen. Dass es im Einzelfall funktioniert, hängt freilich stark davon ab, ob Regisseur und Autor in der Lage sind, im Altbekannten originell zu werden, und etwas Neues zu bieten. Dies gelang Regisseur Ron Shelton schon in seinem letzten Film „Dark Blue“ (fd 35 964), erstaunlich gut; inspiriert von einer James Ellroy-Short- Story drang er in die mythischen Urgründe des amerikanischen Polizeifilms ein, um sie gründlich auseinander zu nehmen: Ein illusionsloser, düsterer Film, der harte Sozialkritik in Form einer geradlinigen Kriminalstory bot.

Mit „Hollywood Cops“ liefert Shelton nun das helle Gegenbild nach: Der gleichfalls in Los Angeles angesiedelte Film ist fast eine heitere Komödie, ohne dass der pessimistische Sarkasmus, der gelegentlich an Zynismus (in seiner sympathischsten Variante) grenzt, die realistische Klarsichtigkeit gegenüber ethischen Defiziten, die „Dark Blue“ dominieren, hier ganz

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