Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe!

Komödie | USA 2003 | 101 Minuten

Regie: Peyton Reed

Die These einer frisch vom Land nach New York gezogenen Sachbuchautorin, dass Sex ohne Liebe nicht nur möglich, sondern erstrebenswert sei, stellt nach anfänglichem Desinteresse der Medienwelt das eingefahrene Frauenbild der prüden 1960er-Jahre auf den Kopf. Ihr Bestseller-Buch ruft einen Starjournalisten auf den Plan, der die Autorin verführen und ihre These entlarven will. Eine mit Bonbonfarben und übertriebenem Ambiente den 1960er-Jahren huldigende romantische Komödie, die mit platter Ikonografie und misslungenem Timing weder den Charme noch die Komik der angestrebten Screwball- Komödien erreicht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DOWN WITH LOVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Peyton Reed
Buch
Eve Ahlert · Dennis Drake
Kamera
Jeff Cronenweth
Musik
Marc Shaiman · Harold Arlen
Schnitt
Larry Bock
Darsteller
Renée Zellweger (Barbara Novak) · Ewan McGregor (Catcher Block) · David Hyde Pierce (Peter McMannus) · Sarah Paulson (Vicky Hiller) · Rachel Dratch (Gladys)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit 5 im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Es war einmal eine Zeit, da war alles besser! Die Straßen voller Menschen und dennoch ohne Müll und Kriminalität, die Mode schicker, die Frauen hinter dem Herd, das leben versüßt mit Blumen und Musik und Erfolg. Irgendwie waren sie doch schön: die 1960er-Jahre. In Zeiten des materiellen und intellektuellen Überflusses kommt Barbara Novaks Sachbuch „Down with Love“ denkbar ungelegen. Aus dem beschaulichen Maine ins Ameisennest New York gezogen, will sie mit ihren Gedanken zur Selbstbestimmung die Frauen aufrütteln und sie mit solch abstrusen Thesen wie „Sex ohne Liebe ist nicht nur möglich, sondern erstrebenswert!“ indoktrinieren. Ihre Lektorin glaubt an die resolute, wenn auch ein wenig unbedarfte

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto

Kommentieren