Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag

Komödie | USA 2003 | 97 Minuten

Regie: Mark S. Waters

Rollenwechsel zwischen einem weiblichen Teenager und seiner Mutter: An einem verrückten Freitag erwacht eine karrieregeplagte Psychotherapeutin im Körper ihrer Tochter, einer jugendlichen Grunge-Rockerin, und umgekehrt. Am Ende genreüblicher Turbulenzen kommen sich Mutter, Tochter, Bruder und Stiefvater auf geheimnisvolle Weise menschlich näher. Amüsant und tadellos inszenierte Komödie, die Slapstick und Situationskomik, aber auch schreiend peinliche Momente zu einem solide gespielten Unterhaltungsfilm verbindet. Thematisch bleibt der Film jedoch an der Oberfläche und opfert das Ausbalancieren von jugendlicher Unbeschwertheit und erwachsenem Verantwortungsbewusstsein häufig zugunsten simplen Pubertätsklamauks. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
FREAKY FRIDAY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Mark S. Waters
Buch
Heather Hach · Leslie Dixon
Kamera
Oliver Wood
Musik
Rolfe Kent
Schnitt
Bruce Green
Darsteller
Jamie Lee Curtis (Tess Coleman) · Lindsay Lohan (Anna Coleman) · Harold Gould (Großvater) · Lucille Soong (Großmutter) · Chad Michael Murray (Jake)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista
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Diskussion
Familie und Märchen: Auf diesen beiden Eckpfeilern der Kinounterhaltung aus dem Hause Disney basiert das firmeninterne Remake von Gary Nelsons „Freaky Friday“ (fd 22 025). Die Grundkonstellation des Rollenwechsels zwischen weiblichem Teenager und erwachsener Frau bleibt in der sichtlich um einen gegenwärtigen Look bemühten Neufassung unverändert: An einem verrückten Freitag wacht die Mutter im Körper der Tochter auf und umgekehrt. (Alb-)Träume werden wahr, doch auf geheimnisvolle Weise kommen sich Mutter, Tochter, Bruder und Stiefvater in spe dadurch menschlich näher.

Wer nach einer Begründung dafür sucht, warum das filmische Zentrum Amerikas gemeinhin als „Traumfabrik“ bezeichnet wird, findet diese in der jüngsten Verfilmung von Mary Rodgers’ Roman gleich in doppelter Hinsicht. Denn nirgendwo anders werden Träume und Fantasien – ihrer Unmöglichkeit zum Trotz – in derartig grif

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