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Drama | Deutschland 2001-03 | 95 Minuten

Regie: Georg Maas

Ein Kölner Feinmechaniker bricht mit seinem bisherigen Leben und fährt in den Osten Deutschlands, wo er mobile Münzfernrohre aufstellt. Er verliebt sich in eine junge Frau, die seiner fünf Jahre zuvor gestorbenen Ehefrau aufs Haar ähnelt, was ihn ebenso erschüttert wie dazu herausfordert, einen neuen Standpunkt einzunehmen. Poetische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund von Ost und West, von Verlust und seelischem Schmerz, neuer Orientierung und dem Zusammenwachsen von Menschen und Ländern. In den symbolischen Anspielungen überdeutlich, mangelt es dem Film vor allem an einem emotionalen Zentrum, das Nähe zu den Figuren und Interesse an der Fabel schafft. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2001-03
Regie
Georg Maas
Buch
Georg Maas · Christoph Tölle
Kamera
Sophie Maintigneux
Musik
Ulrich Maas
Schnitt
Monika Schindler
Darsteller
Jochen Nickel (Robert) · Anna Loos (Christiane) · Axel Prahl (Leo) · Bruno Cathomas (Lagerist) · Thomas Rudnick (Voigt)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Drama

Diskussion
Man müsse den Blick auf die Dinge richten, die ständig übersehen würden; da gäbe es dann auch noch etwas zu entdecken. So sinniert der Feinmechaniker Robert, womit er das Credo seiner vor fünf Jahren bei einem Unfall gestorbenen Frau aufgreift. Ihren Tod hat Robert noch nicht annähernd überwunden, und nun macht er sich auf und davon, verlässt Köln im Kleinlaster mit großem Wohnanhänger und reist, ohne festen Wohnsitz, durch den deutschen Osten. Mit dem Aufstellen mobiler Münzfernrohre will er seinen Lebensunterhalt bestreiten, quasi nach dem Motto: „Man will durch ein Fernrohr doch einmal in ein unbekanntes Land blicken“. Als er eines Tages, irgendwo in Sachsen, selbst einen kontrollierenden Blick durch ein Fernrohr wirft, sieht er eine junge Frau und ist schockiert: Sie ähnelt auf geradezu unheimliche Weise seiner toten Fra

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