Der Mond der Mineure

Dokumentarfilm | Deutschland 2003 | 94 Minuten

Regie: Bernd Bajog

Langzeitbeobachtung über den Tunnelbau am Berg Block, einem Teilstück der teuersten bundesdeutschen Autobahn, die das thüringische Zella-Mehlis mit dem süddeutschen Suhl verbinden soll. Die Mineure, die den Stollen in den Berg treiben, kommen ebenso zu Wort wie die Anlieger, die unter der Baumaßnahme zu leiden haben. Ein von Technik-Faszination und Sympathie für die Betroffenen gleichermaßen geprägter Dokumentarfilm, thematisch interessant, formal gängigen (Fernseh-)Konventionen verpflichtet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2003
Regie
Bernd Bajog
Buch
Bernd Bajog
Kamera
Bert Göhler
Musik
David Kitt
Schnitt
Robert Hentschel
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Bulldozer fahren in eine doppelläufige Tunnel-Röhre, Männer in Arbeitsanzügen stecken in einem Container-Büro die Köpfe zusammen und studieren Baupläne. Dann sieht man Wolken über ein Nebel verhangenes Mittelgebirge ziehen, und eine Stimme aus dem Off berichtet über den Tunnelbau am Berg Bock zwischen dem thüringischen Zella-Mehlis und dem bayerischen Suhl: Ein Teilstück des derzeit technisch aufwändigsten und teuersten Autobahnbaus auf deutschem Boden, hört man. Zu sehen bekommt man die gewaltigen Dimensionen des Projekts indes kaum. Lässt man den erläuternden Kommentar einmal beiseite, nimmt sich dieser Tunnelbau kaum anders aus als jede andere Durchlöcherung eines G

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren