Mona Lisas Lächeln

Drama | USA 2003 | 119 Minuten

Regie: Mike Newell

Eine emanzipierte Lehrerin tritt 1953 ihre erste Stelle am renommierten Wellesley-Collage an, dessen Schülerinnen nach konservativen Regeln zu klassischen Upper-Class-Hausfrauen erzogen werden. Die neue Dozentin versucht, ihre Zöglinge zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu ermutigen, stößt jedoch schon bald auf massiven Widerstand. Dramatischer Film vor dem Hintergrund der McCarthy-Ära, dessen kritische Rollenreflexion in Klischees stecken bleibt; letztlich präsentiert er lediglich ein schlichtes Gesellschaftsporträt voller Sentimentalitäten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MONA LISA SMILE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Mike Newell
Buch
Lawrence Konner · Mark Rosenthal
Kamera
Anastas Michos
Musik
Rachel Portman
Schnitt
Mick Audsley
Darsteller
Julia Roberts (Katharine Watson) · Kirsten Dunst (Betty Warren) · Julia Stiles (Joan Brandwyn) · Maggie Gyllenhaal (Giselle Levy) · Ginnifer Goodwin (Connie Baker)
Länge
119 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Wer schon einmal im Louvre vor Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ gestanden hat, dem mag jenes irritierende Lächeln im Gedächtnis geblieben sein, das zwar von den Mundwinkeln geformt, von den Augen aber nicht unterstützt wird. Andernfalls erinnert er sich möglicherweise noch an das aufregende Gefühl, seine Augen auf eines der berühmtesten Gemälde der Welt gelegt zu haben. In Mike Newells („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, fd 30 917) hochkarätig besetztem Sozialisationsdrama über weibliche Konformität und Identität beschäftigen sich die jungen Kunstgeschichtsstudentinnen anfangs nur scheinbar mit Malerei; in Wirklichkeit sollen sie sich selbst in lauter Mona Lisas verwandeln. Das konservative Elite- Frauencollege Wellesley im streng puritanischen New England der frühen 1950er-Jahre definiert den gesellschaftlichen Rahmen, in den sich die wohlhabenden Schülerinnen einzufügen haben. Die akademische Ausbildung zählt zu den besten des Landes. Ihr Ziel ist es jedoch nicht, die Absolventinnen auf eine ber

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