Dokumentarfilm | Deutschland 2003 | 78 Minuten

Regie: Holger Jancke

Die Aussagen von vier ehemaligen Grenzsoldaten der DDR, die 1986 im Sperrgebiet an der deutsch-deutschen Grenze ihren Wehrdienst absolvierten, verdichten sich zu einem Dokument deutscher Geschichte. Sie spiegeln zugleich die Gewissensnot und den moralischen Druck, denen die jungen Männer angesichts von Schießbefehl und übermächtigem Staatsapparat ausgesetzt waren. Eine visuelle zurückhaltende Geschichtslektion, die ihre überzeugenden Innenansichten in erster Linie über den Text vermittelt und zugleich einem Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte individuelle Gesichter verleiht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2003
Regie
Holger Jancke
Buch
Holger Jancke
Kamera
Peter Badel
Musik
Alexander Istschenko
Schnitt
Dagmar Dick
Länge
78 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Heimkino

Die Extras beinhalten u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Salzgeber (FF; DD2.0 dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Im Februar 1986 treten vier junge Männer ihren Grundwehrdienst in den Reihen der Nationalen Volksarmee (NVA) an. 545 Tage Kasernenhof-Alltag liegen vor ihnen, wovon sie den größten Teil nach der Grundausbildung in Halberstadt im Sperrgebiet an der Grenze zu Westdeutschland verbringen. Nach dreimonatigem Drill obliegt es ihnen, den „antifaschistischen Schutzwall“ der DDR gegen Feinde jedweder Art zu bewachen. Offiziellem Sprachgebrauch zufolge – man befindet sich immer noch mitten im Kalten Krieg – steht der Feind zwar im Westen, doch die 17– bis 20-Jährigen wissen, dass sich die eigentliche Bedrohung hinte

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren