Psychothriller | USA 2003 | 125 Minuten

Regie: Alejandro González Iñárritu

In einem verschachtelten Psychothriller, der nicht der Chronologie der Dinge folgt, werden drei Personen mit dem Tod konfrontiert: ein Patient, der dringend eine Herztransplantation braucht, die Frau eines Mannes, der bei einem Autounfall ums Leben kommt und die in die Transplantation einwilligt, und der Mann, der den Autounfall verursacht hat. Ein anspruchsvoll konstruiertes, packend gefilmtes Drama mit glänzenden Darstellern, das zum Nachdenken darüber auffordert, wie die Toten und der Tod die Lebenden beeinflussen. - Sehenswert.

Filmdaten

Originaltitel
21 GRAMS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Alejandro González Iñárritu
Buch
Guillermo Arriaga · Alejandro González Iñárritu
Kamera
Rodrigo Prieto
Musik
Gustavo Santaolalla
Schnitt
Stephen Mirrione
Darsteller
Sean Penn (Paul Rivers) · Naomi Watts (Cristina Peck) · Benicio Del Toro (Jack Jordan) · Charlotte Gainsbourg (Mary Rivers) · Melissa Leo (Marianne Jordan)
Länge
125 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert.
Genre
Psychothriller

Heimkino

Verleih DVD
Paramount/Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Der Schlüssel des Films liegt am Ende – oder auch schon im Trailer, der voller Andeutungen steckt: „Es heißt, wir verlieren 21 Gramm, wenn wir sterben“, sagt eine Stimme aus dem Off. „Aber wann verlieren wir die 21 Gramm? Und wie viel gewinnen wir?“ Die Stimme aus dem Off spricht weiter, während der Mann, dessen Gedanken man hört, an Schläuchen in der Intensivstation liegt und um sein Leben kämpft. „21 Gramm“ ist ein Film über den Tod, über das bewusste Leben und Sterben und unseren Umgang damit. Aber er ist verpackt in einen intellektuellen Thriller, in dem die Zeit mal vorwärts, mal rückwärts läuft wie in „Pulp Fiction“ (fd 31 041), in dem die Beziehungen der Personen zueinander erst spät klar werden wie in „Short Cuts“(fd 30 588), und er ist ein Film, in dem einige Rätsel ungelöst bleiben wie in „Mulholland Drive“ (fd 35 220). Wie schon in seinem furiosen Erstling „Amores perros“ (fd 35 104) verschränkt der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu (Jahrg. 1963) auch bei seinem zweiten Spielfilm drei Erzählstränge – für jede Hau

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