Germanikus

Komödie | Deutschland 2003 | 83 Minuten

Regie: Hanns Christian Müller

Eine Zeitreise ins Römische Reich erzählt auf kabarettistische Weise vom Untergang des Imperiums. In ihrem Mittelpunkt steht ein nichtsnutziger Süd-Germane, der nach Rom verschleppt und dort als Sklave verkauft wird, zum Gladiatoren-Trainer und sogar zum römischen Kaiser aufsteigt. Der uneinheitlich und ohne Rhythmus inszenierte Komödienversuch ist weitgehend humorlos und berührt eher peinlich als dass er unterhält. Kabarettist Gerhart Polt steht auf verlorenem Posten, da ihm der Stoff nahezu jeden Gegenwartsbezug verweigert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2003
Regie
Hanns Christian Müller
Buch
Hanns Christian Müller · Gerhard Polt · Hans Weth
Kamera
Fred Schuler
Musik
Ralf Wengenmayr
Schnitt
Gerd Berner
Darsteller
Gerhard Polt (Germanikus) · Gisela Schneeberger (Tusnelda) · Moritz Bleibtreu (Kaiser Titus) · Rufus Beck (Präfekt) · Tom Gerhardt (Almosius)
Länge
83 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Historienfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (7 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
„De Germanen, des war’n halt die Grattler, so wie die, die da heute rübermachen.“ Zu spät kommen sollte man nicht, denn wenn Gerhard Polt gleich am Anfang noch mit Strickjacke in einem zeitgenössischen Durchschnittsbüro sitzt und seine sehr persönliche Version vom Untergang des Römischen Reichs zum Besten gibt, dann ist er ganz in seinem Element: Anhand von Römertopf, „Tacitos-Tacos“ und Erlebnissen aus dem Italienurlaub wird kurz und knapp die Geschichte des Abendlandes skizziert – eine genial-abgründige Miniatur des alltäglichen Spießertums, wie man es bereits aus „Kehraus“ (fd 24 295) und „Man sp

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