Dawn of the Dead (2004)

Horror | USA 2004 | 100 (105 DVD) Minuten

Regie: Zack Snyder

Nach einer nicht näher bezeichneten Katastrophe, die die meisten Überlebenden in kannibalistische Zombies verwandelt hat, retten sich einige wenige Menschen in ein Einkaufszentrum, wo sie sich den immer heftigeren Attacken der Untoten erwehren müssen. Remake von George A. Romeros Horrorfilm "Zombie" aus dem Jahr 1977, das, mit teilweise grausigen Bildern, eine allumfassende Krisenerfahrung im Rahmen des Horrorgenres visualisiert und atmosphärisch durchaus dicht eine Endzeitstimmung herauf beschwört.

Filmdaten

Originaltitel
DAWN OF THE DEAD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Zack Snyder
Buch
James Gunn · George A. Romero
Kamera
Matthew F. Leonetti
Musik
Tyler Bates
Schnitt
Niven Howie
Darsteller
Sarah Polley (Ana) · Ving Rhames (Kenneth) · Jake Weber (Michael) · Mekhi Phifer (Andre) · Ty Burrell (Steve)
Länge
100 (105 DVD) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f
Genre
Horror

Heimkino

Der Film ist auf DVD in einer etwa 9 Minuten längeren "Director's Cut"-Version (der geringere Zeitunterschied zwischen DVD- und Kinofassung entsteht durch die unterschiedlichen Laufgeschindigkeiten). Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein Feature mit im Film nicht enthaltenen Szenen (12 min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
In der filmhistorischen Dokumentation „The American Nightmare“ (fd 36 369) erinnert sich George A. Romero an das Jahr 1977, als er „Zombie“ (fd 22 119), den zweiten Teil seiner Zombie-Trilogie, drehte. Er charakterisiert diese Zeit durch Begriffe wie „Überwindung der gesellschaftlichen Krise“, „Prosperität“ und „Disco“. Wer wissen wolle, wie der Zeitgeist damals beschaffen war, solle die Bee Gees hören. Aus deren „Staying Alive“ macht „The American Nightmare“ dann ironisch die Zwischenüberschrift „Staying Dead“. In „Zombie“ verlegte Romero die Handlung seines Klassikers „Die Nacht der lebenden Toten“ (fd 17 343) vom abgelegenen Farmhaus in eine ausladende, damals hypermoderne Shopping-Mall. Dorthin zogen sich nicht nur die Protagonisten auf der Flucht vor den Zombies zurück, sondern auch diese fühlten sich vom Konsumtempel und der dort laufenden Musik magisch angezogen. „Warum kommen sie hierher?“, wurde wie in einem Tierfilm gefragt. „Instinkt, Erinnerungen. Sie sind immer hergekommen, das war ihnen wichtig!“, lautete die Antwort. Das Bild der somnambul durch die Mall ziehenden Zombies konnte man konsumkritisch oder auch politisch interpretieren – als klopfe die Dritte Welt an die

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