Das geheime Fenster

Horror | USA 2004 | 104 Minuten

Regie: David Koepp

Ein Schriftsteller, der in einem kleinen Ferienhaus am See unter einer Schreibblockade leidet, wird von einem Fremden gezwungen, binnen kürzester Zeit den Nachweis zu erbringen, dass eine seiner Horrorgeschichten kein Plagiat sei. Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King, die als Horrorthriller bereits an der mangelhaft entwickelten Story scheitert. Der überzeugende Hauptdarsteller arbeitet in vielem den Genrekonventionen entgegen, was durchaus fasziniert, zugleich aber dazu beiträgt, dass sich keine dem Genre immanente Spannung aufbauen will.

Filmdaten

Originaltitel
SECRET WINDOW
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
David Koepp
Buch
David Koepp
Kamera
Fred Murphy
Musik
Philip Glass
Schnitt
Jill Savitt
Darsteller
Johnny Depp (Mort Rainey) · John Turturro (Shooter) · Maria Bello (Amy Rainey) · Timothy Hutton (Ted) · Charles S. Dutton (Ken Karsch)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Horror | Thriller | Literaturverfilmung

Heimkino

Die umfangreichen Extras beinhalten u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit vier im Film nicht enthaltenen Szenen (6 Min.)

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Schade, dass „Das geheime Fenster“ unbedingt ein Horrorthriller sein will; schade, dass dies überhaupt ein konventioneller Spielfilm ist, der als solcher nun einmal nicht ganz ohne Plot auskommt. Denn so lange die Handlung rudimentär genug bleibt, um ignoriert werden zu können, ist der Film durchaus unterhaltsam. In den ersten 15 Minuten tut Johnny Depp kaum etwas anderes, als mit mürrischem Gemurmel und missmutiger Miene unaufdringlich vorzuführen, was für ein hinreißender Komödiant er ist. Je mehr sich der Hauptdarsteller in das allmählich einsetzende lahme Geschehen einfügt, desto geringer wird das Vergnügen, das man dem Film abgewinnen kann.

Depp spielt einen jener Schriftsteller, die Bestsellerautor Stephen King offenbar als Protagonisten seiner Schauergeschichten am liebsten hat. Wie Jack Torrance, Kings berühmtester Filmfigur, leidet auch Mort Rainey in selbst gewählter Abgeschiedenheit an einer

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