Van Helsing

Action | USA 2003/04 | 131 Minuten

Regie: Stephen Sommers

Der Dämonen- und Vampirjäger Van Helsing wird von einem katholischen Geheimbund nach Transsylvanien entsandt, um Dracula daran zu hindern, mit der Erfindung des Dr. Frankenstein seine untoten Nachkommen zu künstlichem Leben zu erwecken. Lebloser Versuch des Universal-Studios, seine erfolgreichen Horrorgestalten aus den 1930er-Jahren in einem modernen Erfolgsfilm zu vereinen. Der austauschbar-beliebige Actionfilm entfaltet nur wenig interessante Charakteren, während ihm die Handlung nur als Anlass für eher bescheidene digitale Effekte dient, die dem Film den letzten Rest an Überzeugungskraft rauben. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
VAN HELSING
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003/04
Regie
Stephen Sommers
Buch
Stephen Sommers
Kamera
Allen Daviau
Musik
Alan Silvestri
Schnitt
Bob Ducsay · Kelly Matsumoto
Darsteller
Hugh Jackman (Van Helsing) · Kate Beckinsale (Anne Valerious) · David Wenham (Carl) · Richard Roxburgh (Graf Dracula) · Shuler Hensley (Frankensteins Monster)
Länge
131 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Horror

Heimkino

Während die Standard Edition keine bemerkenswerte Extras enthält, besitzt die Collectors Edition (2 DVDs) ein umfangreiches Bonusmaterial: So einen Audiokommentar des Regisseurs und des Produzenten Bob Ducsay, einen Audiokommentar der Schauspieler Richard Roxborough, Shuler Hensley und Will Kemp sowie die interessante Dokumentation "Van Helsing: Die Geschichte, das Leben, die Legende" (50 Min.), die sich mit dem Mythos der Figur und dessen filmische Aufarbeitungen beschäftigt.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Als die Filmindustrie zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand, diente sie bereits dem einzigen Zweck, Geld zu verdienen. Geld verdient hat Carl Laemmle, Gründer der Universal-Studios, vor allem mit Horrorfilmen wie „Dracula“ (fd 16 608) und „Frankenstein“ (fd 5 747). Längst ist die Ära der Studio-Bosse vorbei, wie alle großen Hollywood-Studios hat Universal seine Unabhängigkeit an einen Großkonzern verloren – in diesem Fall General Electric. Vor diesem Hintergrund stellt „Van Helsing“ den Versuch dar, Vergangenheit und Gegenwart zu versöhnen, indem der Film die Horror- Tradition des Studios im Kontext eines modernen Event-Movies fortzuschreiben versucht. Das Konzept, den Vampirjäger Van Helsing gegen die berühmtesten Monster aus dem Universal-Archiv antreten zu lassen, stammt von Stephen Sommers, der bereits den Klassiker „Die Mumie“ (1933) in ein funktionierendes Franchise verwandelte (fd 33 691). Um wie viel

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