The Day After Tomorrow

Katastrophenfilm | USA 2004 | 123 Minuten

Regie: Roland Emmerich

Durch schmelzende Polkappen kommt es zu einer Klimakatastrophe auf der nördlichen Hemisphäre, die durch gewaltige Tornados und Springfluten eingeleitet wird und in eine Eiszeit mündet, die das Leben erstarren lässt und die Metropolen unter Eismassen begräbt. Angesichts der globalen Katastrophe unternimmt ein Klimaforscher eine Expedition, um seinen in New York eingeschlossenen Sohn zu retten. Bombastischer Katastrophenfilm mit (umwelt-)politischen Ambitionen, der die Stereotypen des Genres in eine geschickte Spannungsdramaturgie mit ausgeklügelten Trickeffekten und faszinierenden Bilderwelten einbindet. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE DAY AFTER TOMORROW
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Roland Emmerich
Buch
Roland Emmerich · Jeffrey Nachmanoff
Kamera
Ueli Steiger
Musik
Harald Kloser
Schnitt
David Brenner
Darsteller
Dennis Quaid (Jack Hall) · Jake Gyllenhaal (Sam Hall) · Emmy Rossum (Laura Chapman) · Dash Mihok (Jason Evans) · Jay O. Sanders (Frank Harris)
Länge
123 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Katastrophenfilm

Heimkino

Die Extras der Standard-Edition enthalten u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und Prouzenten Mark Gordon und einen dt. untertitelbaren Audiokommentar der Drehbuchautoren, des Cutters und des Produktionsdesigners David Brenner. Die umfangreiche Special Edition (2 DVDs) enthält zudem ein Feature mit 10 im Film nicht verwendeten Szenen (18 Min.), die 60-minütige Dokumentation "Die Macht des Schicksals: Forschung und Politik zum weltweiten Klimawandel", ein ausführliches "Making of" (69 Min.), Storyboards sowie ein aufschlussreiches interaktives Feature zu den Toneffekten.

Verleih DVD
Standard Edition: Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.); Doppel-DVD: Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., DTS dt.)
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Diskussion
Ein Tornado reißt mit Brachialgewalt die Buchstaben aus dem legendären „Hollywood“- Schriftzug an den Hügeln von Los Angeles. Das kreisrunde Gebäude von Capitol Records wird „zerfleddert“, als würde man eine Nussschale knacken. Riesige Trümmer fliegen herum wie achtlos weggeworfene Papiertaschentücher und zerschmettern einen Nachrichten-Mann vor Ort. Ein gewaltiger Öltanker schiebt sich menschenleer durch die überfluteten Straßenfluchten New Yorks, bis sein Rumpf auf einen durcheinander gewirbelten Knäuel aus Autos und Bussen aufläuft. Dann kommt die Kälte: Die amerikanische Fahne gefriert zum eisigen Brett, die Trümmer der Freiheitsstatue bekommen gigantische Eiszapfen, die Menschen erstarren innerhalb von Sekunden zu Eissäulen. Militär-Helikopter fallen vom Himmel wie mitten im Flug gestorbene Vögel. Nichts geht mehr, nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel. Weder in Tokyo, wo riesige Hagelkörner die Menschen erschlagen, noch in Neu-Delhi, wo alles in Schnee versinkt. Der Blick vom Weltall aus eröffnet Unvorstellbares: Die Welt im tödlichen Winterschlaf – das Ende.

„Es ist fünf vor zwölf!“ So heißt die Floskel, mit der unbequeme Wahrheiten, eindringliche Warnungen sowie eine Prise Hoffnung verkauft werden sollen. Sie wiegt uns Menschen (noch) in Sicherheit und lässt uns im günstigsten Fall innehalten in unserem fatalen Tun. In einem Katastrophenfilm à la Hollywood ist es dabei nie später als fünf vor zwölf, denn letzten Endes geht es im Kommerz-Kino immer auch um Unterhaltung, m

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