Mambo Italiano

Komödie | Kanada 2003 | 89 Minuten

Regie: Émile Gaudreault

Ein junger Mann, Sohn italienischer Einwanderer in Kanada, zieht mit seinem einstigen Schulfreund, einem respektablen Polizisten, zusammen. Was der Familie zunächst als zweckmäßige Junggesellengemeinschaft erscheint, erweist sich als homosexuelle Liebesbeziehung, die die entsetzten Eltern in helle Aufregung versetzt und zu hektischen Aktivitäten veranlasst. Turbulente Immigranten-Komödie, die souverän die Pole von Travestie und Melodram umtänzelt und ebenso stilsicher wie charmant die überzogene Theatralik alltäglichen Lebens persifliert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MAMBO ITALIANO
Produktionsland
Kanada
Produktionsjahr
2003
Regie
Émile Gaudreault
Buch
Émile Gaudreault · Steve Galluccio
Kamera
Serge Ladouceur
Musik
FM Le Sieur
Schnitt
Richard Corneau
Darsteller
Luke Kirby (Angelo Barberini) · Paul Sorvino (Gino Barberini) · Ginette Reno (Maria Barberini) · Stéphanie Vecchio (Maria) · Claudia Ferri (Anna Barberini)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Splendid (16:9, 1.85:1, DD 5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„Eigentlich gibt es nichts Schlimmeres, als ein schwuler Italiener zu sein“, stellt Angelo fest, Sohn italienischer Einwanderer in Kanada. Wahrscheinlich wäre er längst völlig verzweifelt, besäße er nicht ein unfehlbares Gespür für die komischen Seiten seines Schicksals. Da ist zum Beispiel das Dilemma mit dem Wohnen: Normalerweise zieht ein italienischer Sohn erst aus, wenn er heiratet; was aber, wenn man nie heiraten wird? Mit Ende 20 beschließt Angelo den „revolutionären“ Schritt und wagt es, alle Familientraditionen über Bord zu werfen und auszuziehen. Für Angelos Eltern Maria und Gino bricht die Welt zusammen. Weinend, Hände ringend und mit pathetischen Gesten verabschieden sie ihren Jungen, als zöge er in den Krieg und nicht bloß einige Straßenblocks weiter. Froh sind sie nur darüber, dass er nicht mit irgendeinem

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