Barbershop 2

Komödie | USA 2004 | 106 Minuten

Regie: Kevin Rodney Sullivan

Ein Friseurladen ist Mittelpunkt des soziokulturellen Lebens einiger Schwarzer in einem Stadtteil von Chicago. Weil ein Immobilien-Unternehmen mit dem Segen des Stadtrates alle Geschäfte aufkauft, neue Ladenketten etabliert und die alteingesessenen Bewohner des Viertels verschreckt, ist er in seiner Existenz bedroht. Leidlich unterhaltsame Komödie mit diversen Nebenhandlungen, die sich routiniert, aber kaum mitreißend darum bemüht, schwarze Musik- und Sprüche-Kultur im Stil einer Soap Opera aufzubereiten. Das der Handlung innewohnende gesellschaftspolitische Potenzial wird kaum genutzt. (Weiterführung des Films "Barber Shop", 2002) - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BARBERSHOP 2: BACK IN BUSINESS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Kevin Rodney Sullivan
Buch
Don D. Scott
Kamera
Tom Priestley jr.
Musik
Richard Gibbs
Schnitt
Paul Seydor
Darsteller
Ice Cube (Calvin) · Cedric The Entertainer (Eddie) · Sean Patrick Thomas (Jimmy) · Eve (Terri) · Troy Garity (Isaac)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Produzenten George Tillman Jr. und Bob Teitel sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
MGM (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„Jesus weinte“ – „Warum weinte er?“ – „Weil er traurig war.“ – „Und warum war er traurig?“ – „Weil sie ihn nicht den Keks essen ließen.“ Zugegeben, im englischen Original wirken solche Dialoge wie dieser zwischen Calvin, dem Keks essenden Besitzer eines altmodischen Friseursalons im schwarzen Viertel von Chicago, und der strengen Miss Emma einen Hauch witziger. Aber nur einen Hauch. Wahrscheinlich muss man ein Farbiger sein, um dieses Sequel – wie schon den ersten „Barber Shop“ (fd 35 912) – goutieren zu können. Denn beide sind von farbigen jungen Leuten für ebensolche gedreht, und dieses Publikum findet den Film auch amüsant. Andere Zuschauer bekommen aber immerhin einen kleinen Eindruck davon, wie eine schwarze Community mit einem Friseurladen als Zentrum funktioniert: ähnlich wie in deutschen Dörf

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