Trilogie: Après la vie - Nach dem Leben

Melodram | Frankreich/Belgien 2002 | 124 Minuten

Regie: Lucas Belvaux

Eine Lehrerin vertuscht seit Jahrzehnten geschickt, dass sie morphiumsüchtig ist. Das Rauschgift erhält sie von ihrem Mann, einem Polizisten. Als dessen Lieferant, ein Mafioso, ihn bittet, einen aus dem Gefängnis geflohenen Terroristen zu töten, weigert er sich, weshalb er keinen Stoff mehr bekommt. Durch Zufall begegnet die Lehrerin dem Terroristen, der ihr das Leben rettet. Der dritte Film der Trilogie von Lucas Belvaux ist ein subtiles Melodram um Liebe, Sucht und Moral, konzipiert teils als psychologisches Kammerspiel, teils als Krimi, in dem vieles nur angedeutet wird. (O.m.d.U; vgl. "Trilogie: Cavale - Auf der Flucht" und "Trilogie: Un couple épatant - Ein tolles Paar") - Sehenswert.

Filmdaten

Originaltitel
APRES LA VIE | LA TRILOGIE: APRES LA VIE
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2002
Regie
Lucas Belvaux
Buch
Lucas Belvaux
Kamera
Pierre Milon
Musik
Riccardo Del Fra
Schnitt
Danielle Anezin
Darsteller
Dominique Blanc (Agnès Manise) · Gilbert Melki (Pascal Manise) · Ornella Muti (Cécile Costes) · Catherine Frot (Jeanne Rivet) · François Morel (Alain Costes)
Länge
124 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert.
Genre
Melodram

Diskussion
„Après la vie“, der letzte Film der Trilogie von Lucas Belvaux, beginnt mit einem Blick über Grenoble aus der Vogelperspektive, an den sich eine Szene anschließt, die bereits in „Cavale – Auf der Flucht“ (fd 36 590) zu sehen war: Pascal, der Polizist, spricht in einer Kneipe mit einem Kleingangster. In „Cavale“ sah man die beiden von außen durch die Scheibe und hörte nicht, was sie sprachen. Nun erlebt man sie im Innern der Kneipe, und schnell wird klar: Pascal sucht Drogen, doch der Wirt gibt ihm keine. Und: Er hat den Terroristen Bruno gar nicht an Pascal verraten, wie Bruno in „Cavale“ glaubte, weshalb er den Wirt erschoss. Bisher aber erschien Pascal gar nicht als korrupter Polizist, der mit Drogen handelt. Das tut er auch nicht, denn er gibt sie seiner Frau, der Lehrerin Agnès, die seit über 15 Jahren süchtig ist – jedoch nicht nach Heroin, wie man in „Cavale“ denken musste, sondern nach Morphium. Vieles, was man aus den beiden

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