(T)Raumschiff Surprise - Periode 1

Science-Fiction | Deutschland 2004 | 87 Minuten

Regie: Michael Herbig

Die "tuntige" Besatzung des Raumkreuzers "Surprise" soll im Jahr 2304 die Erde vor einer Invasion vom Mars retten, wozu sie sich gemeinsam mit einem draufgängerischen Taxiflieger sowie der attraktiven Königin auf eine turbulente Zeitreise begibt, um die Kolonisation des Mars ungeschehen zu machen. Überbordende Aneinanderreihung von Gags und Gesang, trivialen Parodien und Anspielungen aufs Science-Fiction-Genre, bei der sich inszenatorisch aufwändige Szenerien und platte, teils derbe Verbalerotik die Balance halten. Die atemlose Nummernrevue lässt weder Maß noch satirische Schärfe erkennen und bezieht allenfalls aus dieser "Absichtslosigkeit" einen gewissen Charme. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Michael Herbig
Buch
Alfons Biedermann · Michael Herbig · Rick Kavanian
Kamera
Stephan Schuh
Musik
Ralf Wengenmayr
Schnitt
Alexander Dittner
Darsteller
Christian Tramitz (Captain Kork) · Michael Herbig (Mr. Spuck) · Anton Figl (Mr. Popowitsch) · Sky Dumont (William der Letzte) · Rick Kavanian (Schrotty/Lord Jens Maul/Pulle)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Science-Fiction | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Universum (1:2.35/16:9/Dolby Digital 5.1/dts)
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Diskussion
Den Überraschungseffekt hatte Michael Bully Herbig diesmal definitiv nicht auf seiner Seite. Nachdem er vor drei Jahren mit seiner ebenso stilechten wie gedankenflachen Winnetou-Parodie „Der Schuh des Manitu“ (fd 34 974) zwölf Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt hatte, rief er die Zuschauer seiner Fernsehshow „bullyparade“ selbstbewusst zur Urabstimmung darüber auf, was er als Folgeprojekt ins Kino bringen solle; zur Wahl standen „Sissi – Wechseljahre einer Kaiserin“, eine „Traumschiff“-Klamotte und ein „Film, wo keiner mit rechnet“. Letzteres wollte die Fangemeinde wohl am wenigsten, und so musste Herbig mit dem ersten „wirklich demokratischen Film“ auf „Traumschiff“-Reise gehen. Da der Anfangsbuchstabe alsbald bröckelte, konnten die Weiten des Weltalls zur bombastischen Spielwiese für das übliche tuntige Gezanke der vertrauten Protagonisten werden. Herbig und Partner Christian Tramitz tauschten die ledernen Franse

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