Boxerfilm | USA/Deutschland 2002 | 110 Minuten

Regie: Steve James

In zwei inzwischen legendären Kämpfen 1936 und 1938 treffen die Schwergewichtsboxer Max Schmeling und Joe Louis aufeinander. Nach seinem ersten Sieg wird der Deutsche gegen seinen Willen von den Nazis vereinnahmt und als lebende Ikone für die Überlegenheit der arischen Rasse gefeiert. Bei aller sportlichen Rivalität entwickelt sich zwischen den Boxern eine intensive Freundschaft. Das gut recherchierte Biopic legt das Hauptaugenmerk auf Max Schmeling und seinen privaten wie politischen Hintergrund. Überzeugend gespielt, krankt der Fernsehfilm an seinem Format, das weder fürs Fernsehen noch für die Kinoleinwand geeignet erscheint. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
JOE AND MAX
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2002
Regie
Steve James
Buch
Jason Horwitch
Kamera
Bill Butler
Musik
Jeff Beal
Schnitt
Norman Buckley
Darsteller
Til Schweiger (Max Schmeling) · Leonard Roberts (Joe Louis) · Richard Roundtree (Jack Blackburn) · Peta Wilson (Anny Ondra) · John Toles-Bey (John Roxborough)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Boxerfilm

Heimkino

Die Extras umfassen einen Audiokommentar von Til Schweiger.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.78:1, DD2.0 engl./dt.)
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Diskussion
Das Ungewöhnlichste an diesem (größtenteils in Babelsberg) gedrehten Drama ist Til Schweiger in der Rolle des Schwergewichtsboxers Max Schmeling und das aufwändige Produktionsdesign. Mit konventionellen Fernsehmitteln wird von der Beziehung der Boxgrößen Joe Louis und Max Schmeling erzählt, von ihren legendären Kämpfen 1936 und 1938, ihren Ehefrauen, Trainern und Managern sowie der politischen Vereinnahmung als Nationalhelden, wobei es dem Film gelingt, die Verwicklung beider Boxer in ein Geflecht aus Propaganda, Kommerz und Popularität darzustellen. Allerdings weicht die „true story“ oft stark von den historischen Fakten ab, lässt Wichtiges aus und erfindet manche Beg

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