Plötzlich Prinzessin 2

Komödie | USA 2004 | 113 Minuten

Regie: Garry Marshall

Wie aus einem ungezogenen bürgerlichen Entchen ein royaler Schwan wird, erzählte die Teenager-Komödie "Plötzlich Prinzessin" (2001). Die Fortsetzung spielt in jenem sagenhaften Genovia, von dem bislang nur die Rede war, wo die lebenslustige Prinzessin die Nachfolge ihrer amtsmüden Großmutter antreten soll und sich unstandesgemäß verliebt. Sympathische "Coming of Age"-Geschichte, in der die Protagonistin lernt, Verantwortung zu übernehmen, ohne ihre Träume zu verlieren. Der im Kern konventionelle Film steckt voller reizender inszenatorischer Details und lebt von der Komik der präzise gezeichneten Nebenrollen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE PRINCESS DIARIES 2: ROYAL ENGAGEMENT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Garry Marshall
Buch
Shonda Rhimes · Meg Cabot
Kamera
Charles Minsky
Musik
John Debney
Darsteller
Anne Hathaway (Mia Thermopolis) · Julie Andrews (Königin Clarisse Renaldi) · Hector Elizondo (Joe) · John Rhys-Davies (Viscout Mabrey) · Heather Matarazzo (Lilly Moscovitz)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und der Hauptdarstellerin Julie Andrews sowie ein vom Regisseur eingeführtes Feature mit acht im Film nicht verwendeten Szenen (17 Min.).

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Wenn sich in der Realität Bürgerstand und Königshaus vermählen, kommt stets eine Traumhochzeit heraus, nie aber eine Komödie. Dabei treffen hier Gegensätze aufeinander, die einfach Funken schlagen müssen: Eigenwille und Verpflichtung, Schlendrian und Zeremoniell, Laissez-faire und Selbstbeherrschung. In der höfischen Repräsentation wird ein strikter Verhaltenskodex gepflegt, der ansonsten erfolgreich aus dem Alltag vertrieben wurde. Jeder hat das Recht, sich schändlich zu benehmen, und macht in der Regel auch eifrig Gebrauch davon: Gesprochen wird mit vollem Mund, die Füße liegen auf dem Tisch. Warum sollte sich eine aufgeklärte Gesellschaft Königinnen als Anstandswauwaus halten, wenn nicht aus schlechtem Gewissen? Wie aus einem ungezogenen bürgerlichen Entchen ein royaler Schwan wird, davon erzählte „Plötzlich Prinzessin“ (f

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