Resident Evil: Apocalypse

Horror | Kanada/Großbritannien/Frankreich 2004 | 94 (DVD FSK 16: 89, FSK 18: 94) Minuten

Regie: Alexander Witt

Die von einem allmächtigen Konzern genmanipulierte Überlebende einer Virus-Epidemie versucht, zusammen mit einem Häuflein Uninfizierter aus der von Untoten und Monstern beherrschten Stadt zu entkommen. Abstoßendes Gewalt- und Actionspektakel nach einem Videospiel, das die einfältige Handlung mit bombastischen Schnittfolgen zu einem blutrünstigen, ebenso lächerlichen wie ärgerlichen Genre-Rundumschlag aufbauscht. Dabei entlarvt sich schnell das Unvermögen, eine spannende Geschichte mit glaubwürdigen Charakteren zu erzählen.

Filmdaten

Originaltitel
RESIDENT EVIL: APOCALYPSE
Produktionsland
Kanada/Großbritannien/Frankreich
Produktionsjahr
2004
Regie
Alexander Witt
Buch
Paul W.S. Anderson
Kamera
Derek Rogers · Christian Sebaldt
Musik
Jeff Danna
Schnitt
Eddie Hamilton
Darsteller
Milla Jovovich (Alice) · Sienna Guillory (Jill Valentine) · Oded Fehr (Carlos Olivera) · Thomas Kretschmann (Major Cain) · Jared Harris (Dr. Charles Ashford)
Länge
94 (DVD FSK 16: 89, FSK 18: 94) Minuten
Kinostart
23.09.2004
Fsk
ab 18; f (DVD: ab 16 und ab 18)
Genre
Horror

Heimkino

Die Standardausgabe (FSK 16) enthält keine bemerkenswerten Extras. Die ebenfalls erschienen Standardausgabe (FSK 18) enthält zumindest ein ausführliches Werbe-"Making of". Schließlich ist noch eine Premium Edition (2 DVDs, FSK 18) erschienen, die zudem folgende Extras enthält: Einen Audiokommentar der Darsteller Milla Jovovich, Oded Fehr und Sienna Guillory, einen Audiokommentar des Regisseurs und des Produzenten Jeremy Bolt und einen Audiokommentar des Produzenten Jeremy Bolt und des Drehbuchautors Paul W.S. Anderson. Die DVD-FSK 18-Fassung ist gegenüber der Kinofassung um einige Sequenzen verlängert.

Verleih DVD
Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Man hinkt zwar dem zugrunde liegenden Videospiel hinterher, dessen vierter Teil derzeit millionenfach verkauft wird, aber wie schon nach „Resident Evil – Genesis“ (fd 35 324) ist auch diesmal klar, dass es noch eine weitere Kinofortsetzung geben wird – denn der Cliffhanger am Ende von „Resident Evil: Apocalypse“ ist exakt der Anfang des vierten Videospiels. Ansonsten hat sich Autor Paul W.S. Anderson hauptsächlich aus dem dritten Spiel („Resident Evil: Nemesis“) bedient und Anleihen aus dem zweiten Teil einbezogen. Die Inszenierung übernahm der Regiedebütant Alexander Witt, der sich als Second-Unit-Kameramann und -Regisseur vieler Actionfilme („Speed“, „Gladiator“, „Fluch der Karibik“

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