Only the Strong Survive

Musikfilm | USA 2002 | 95 Minuten

Regie: Chris Hegedus

Ausgehend von einem Benefiz-Konzert für Luther Ingram, bei dem die einstigen Stars der legendären Southern-Soul-Labels "Stax" und "Hi Records" auftraten, forscht der Dokumentarfilm nach dem Verbleib der legendären Memphis-Soul-Helden der 1960er- und 1970er-Jahre, die auch heute noch ihren Ruhm verwalten. Er bietet mitreißende Soul-Musik sowie einige großartige und berührende Momente, bleibt aber in seiner anekdotischen Konzeption insgesamt zu widerstandslos an der glatt polierten Oberfläche des musikalischen Systems und schwelgt lieber nostalgisch in stilvoll ausufernden Live-Auftritten. (O.m.d.U.) - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
ONLY THE STRONG SURVIVE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2002
Regie
Chris Hegedus · D.A. Pennebaker
Kamera
James Desmond · Chris Hegedus · Erez Laufer · Jehane Noujaim · D.A. Pennebaker
Schnitt
Roger Friedman · Chris Hegedus · Erez Laufer · D.A. Pennebaker
Darsteller
William Bell · Jerry Butler · The Chi-Lites · Isaac Hayes · Sam Moore
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Musikfilm | Dokumentarfilm

Heimkino

Verleih DVD
Sunfilm (1:1,33/4:3/Dolby Digital 5.1)
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Diskussion
Eigentlich ist es eine auf der Hand liegende Idee: Gerade jetzt, wo Dokumentarfilme im Kino ihr Publikum finden und Martin Scorsese der Geschichte und Gegenwart des Blues filmische Denkmäler setzen lässt, da kann man doch auch einmal darauf schauen, was aus den großen, mittlerweile weitgehend vergessenen Soulsängern und -innen geworden ist. Isaac Hayes, Sam Moore (von Sam & Dave) oder Rufus & Carla Thomas u.a. machen bzw. machten zur Entstehungszeit von „Only the Strong Survive“ nämlich noch immer Musik, genauer gesagt: Sie verwalten ihren überkommenen Ruhm für ein Publikum, das genauso alt zu sein scheint wie die Musiker selbst. „Only the Strong Survive“ ist insofern ein investigatorisch aufschlussreiches Pendant zu „Standing in the Shadows of Motown“ (fd 36 026), der mit der unbekannten Hausband von „Motown Records“ kokettierte. Motto war d

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