Die Bourne Verschwörung

4K UHD. | USA/Deutschland 2004 | 108 Minuten

Regie: Paul Greengrass

Ein unter Amnesie leidender Ex-Agent, der erkannt hat, dass er einst zum willenlosen CIA-Killer ausgebildet wurde, muss seinen Zufluchtsort auf der indischen Insel Goa verlassen, als ihn ein russischer Bombenleger zum Tatverdächtigen in einer groß angelegten Spionageaktion des CIA in Berlin macht. Effektvoller Thriller nach einer Vorlage von Robert Ludlum, der sich nur in Ansätzen zur Reflexion über Identität und Selbstbestimmung verdichtet, während er sich in den perfekt rhythmisierten Verfolgungsjagden kameraästhetisch und schnitttechnisch auf der Höhe der Zeit zeigt. (Fortsetzung des Films "Die Bourne Identität", 2001/02) - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
THE BOURNE SUPREMACY
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Paul Greengrass
Buch
Tony Gilroy
Kamera
Oliver Wood
Musik
John Powell
Schnitt
Richard Pearson · Christopher Rouse
Darsteller
Matt Damon (Jason Bourne) · Franka Potente (Marie) · Brian Cox (Ward Abbott) · Julia Stiles (Nicky) · Karl Urban (Kirill)
Länge
108 Minuten
Kinostart
21.10.2004
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
4K UHD. | Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Universal (1:2.35/16:9/Dolby Digital 5.1)
DVD kaufen

Diskussion
Als vor zwei Jahren „Die Bourne Identität“ (fd 35 603) in die Kinos kam, widersetzte sich der Stoff auffallend dem Zeitgeist. Während die öffentliche Debatte gerade vom Schreckensbild des terroristischen Schläfers dominiert war, bot der Film eine, wie es schien, völlig unzeitgemäße Variation desselben Motivs: Statt Geistesverwandte eines Mohammed Atta zu sein, machten die Schläfer des Films ausgerechnet als willenlose CIA-Killer Europa unsicher. Robert Ludlums Vorlage zu „Die Bourne Identität“ stammte aus den Zeiten des Kalten Krieges; in die Gegenwart übertragen, artikulierte sich in dem anachronistischen Szenario indes ein diffuses, spezifisch europäisches Unbehagen angesichts der neuen globalen Hegemonie der einzigen verbliebenen Supermacht. Ähnlich widersprüchliche Bezüge auf die aktuelle wie vergangene Weltlage lassen sich auch in dem Sequel ausmachen. Als Vorlage diente ein weiterer in der Zeit

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren