Große Haie - Kleine Fische

Zeichentrick | USA 2003 | 90 Minuten

Regie: Bibo Bergeron

Ein kleiner Korallenfisch erwirbt sich im Riff fälschlich den Ruf eines Hai-Killers und nutzt den Ruhm für sich aus. Während die Mafia-Familie der Haie eine Lösung für dieses Problem sucht, taucht ein junger abtrünniger Hai beim vermeintlichen Killer unter. Rasante, sympathische und aufwändige, insgesamt aber doch recht harmlose Trickfilmkomödie um diverses Meeresgetier. Sie setzt vorwiegend auf das Zitieren von Genrefilmen und das Imitieren menschlichen Großstadttreibens sowie der schwarzen Jugendkultur, ohne diesem Streben einen überzeugenden humoristischen Ansatz zu entlocken. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
SHARK TALE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2003
Regie
Bibo Bergeron · Vicky Jenson · Rob Letterman
Buch
Rob Letterman · Damian Shannon · Mark Swift · Michael J. Wilson
Musik
Hans Zimmer
Schnitt
Nick Fletcher · Peter Lonsdale · John Venzon
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Zeichentrick

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseur-Trios.

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Nach dem Erfolg des vom Trickfilm-Konkurrenten Disney produzierten „Findet Nemo“ (fd 36 237) legt nun DreamWorks nach und lässt seinerseits Zeichentrickfische zu Wasser – könnte man meinen: Tatsächlich war „Große Haie – Kleine Fische“ längst in Arbeit, bevor Nemo in die Kinos kam. Ähnlich erging es beiden Studios im Falle der Insekten-Abenteuer „Antz“ (DreamWorks, fd 33 404) und „Das große Krabbeln“ (Disney/Pixar, fd 33 530) vor einigen Jahren, nur in umgekehrter Reihenfolge, wobei sich damals beide Studios nicht über mangelnden Zuspruch beklagen konnten. Hatte man dann eine Weile den Eindruck, dass Dream- Works die Ironie allein für sich beanspruchen konnte, in „Shrek“ (fd 34 929) etwa und auch noch ein wenig in „Shrek 2“ (fd 36 557), zeigte Disney, dank der progressiven Produzenten von Pixar, gerade diese Art Meta-Witz dann auch in „Findet Nemo“. Diesmal geht der DreamWorks-„Nachzügler“ umgekehrt eher den disneyschen Weg: Er erzählt eine artige Einzelgänger-, Aufsteiger- und Er

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