Die Nacht der lebenden Loser

Komödie | Deutschland 2004 | 91 Minuten

Regie: Mathias Dinter

Drei pubertierende Jugendliche, die in der Schule als Außenseiter gelten, mutieren durch ein missglücktes Voodoo-Ritual zu Zombies. Zunächst profitieren sie von ihren übermenschlichen Fähigkeiten, werden von ihren Klassenkameraden anerkannt und haben auch Erfolg bei den Mädchen. Bald aber müssen sie auch die unappetitlichen Seiten des Zombie-Daseins ertragen. Halbwegs solide inszenierte, aber niveaulose, unoriginelle und tendenziell frauenfeindliche Teenie-Horrorkomödie voller abgedroschener Pennäler-Witze, die einzig in der freundlichen Darstellung der Gothic-Szene überrascht. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Mathias Dinter
Buch
Mathias Dinter
Kamera
Stephan Schuh
Musik
Andreas Grimm
Schnitt
Connie Strecker
Darsteller
Tino Mewes (Philip) · Thomas Schmieder (Konrad) · Manuel Cortez (Wurst) · Collien Fernandes (Rebecca) · Hendrik Borgmann (Wolf)
Länge
91 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Horror

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit neun im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.) und einem alternativen Filmende (15 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
„Philip, Mädchen helfen gegen Morgenlatten.“ Einer der ersten Dialogsätze des Films markiert bereits Geschmack und Subtilitätsgrad des Humors in dieser Mischung aus Teenie-Komödie und Zombie-Horror-Parodie, die zugleich in vielem nahtlos an die Welle der „Paukerfilme“ der 1960er-Jahre anknüpft. Wie in anderen schnell und billig produzierten „Klamotten“ für ein durch „Erkan & Stefan“ (fd 34 198), „Harte Jungs“ (fd 34 180) und „Autobahnraser“ (fd 36 388) kino-sozialisiertes jugendliches Publikum ist auch in „Die Nacht der lebenden Loser“ die stilistische Latte in keinerlei Hinsicht hoch gelegt – vielmehr feiern die bekannten Witz-Stereotypen von „Opas Kino“ einmal mehr fröhliche Urständ. Die Geschichte handelt von drei unterschiedlichen Freunden, von denen Philip Fleischhakker im Mittelpunkt steht, ängstlich und unter der Fuchtel überbesorgter, autoritärer E

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