House Of Flying Daggers

Abenteuer | VR China/Hongkong 2004 | 120 Minuten

Regie: Zhang Yimou

Abenteuerliches Melodram um eine blinde Tänzerin, die heimlich einer Untergrundorganisation angehört und gegen einen tyrannischen Herrscher antritt, wobei ihre Liebe und ihre Glückshoffnungen von der unerbittlichen Macht der Geschichte zerstört werden. Das grandiose Drama verbindet furiose Martial-Arts-Duelle und Verfolgungsjagden mit einer ausgefeilten Bildsprache und besticht nicht zuletzt durch schiere Schönheit. Reich an Bezügen zur alten chinesischen Malerei sowie zur Ästhetik der Peking-Oper, fesselt der Film zudem durch seine eigenwillige Landschaftspoetik sowie seine durchdachte Farbdramaturgie, die das Geschehen kommentiert und vertieft. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SHI MIAN MAI FU
Produktionsland
VR China/Hongkong
Produktionsjahr
2004
Regie
Zhang Yimou
Buch
Li Feng · Wang Bin · Zhang Yimou
Kamera
Zhao Xiaoding
Musik
Umebayashi Shigeru
Schnitt
Cheng Long
Darsteller
Takeshi Kaneshiro (Jin) · Andy Lau (Leo) · Zhang Ziyi (Mei) · Song Dandan (Yee)
Länge
120 Minuten
Kinostart
06.01.2005
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Abenteuer | Melodram

Heimkino

Die Standardausgabe hat keine erwähnenswerten Extras. Bemerkenswert an der Premium Edition (2 DVDs) ist lediglich ein Feature mit Storyboards (5 Min.). Beide Ausgaben haben keine deutschen Untertitel!

Verleih DVD
Highlight (16:9, 2.35:1, DD5.1 Mandarin/dt., dts dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Für prächtige Bilder ist Zhang Yimou berühmt. Der frühere Kameramann, der bereits mit seinen ersten Filmen „Rotes Kornfeld“ (fd 27 622) und „Rote Laternen“ (fd 29 732) zum wichtigsten Vertreter der „Fünften Generation“ des chinesischen Kinos wurde, bestach schon immer durch die Verbindung einer überraschenden, oft mit den Stereotypen westlicher China-Wahrnehmung brechenden Geschichte mit einer subtilen, visuell bezaubernden Bildsprache, die stets doppelsinnig und eigenwillig ist. Seine Filme enthielten immer mehr, als westliche Beobachter in ihnen sehen wollten: Auf den oppositionellen Kommentar eines heimlichen Dissidenten ließen sie sich die früheren Werke ebenso wenig reduzieren wie sein fesselndes Epos „Hero“ (fd 35 972) auf einen Kotau gegenüber der Pekinger Führung. In erster Linie ist Zhang ein Bilderkünstler: ein Meister, der in Farben und Einstellungen spricht. „House of Flying Daggers“ besitzt alle diese Tugenden und ist doch auch wieder mehr: Zhang erfindet sich noch einmal neu, entwickelt seine Stoffe und Themen weiter. Erzählt wird die Geschichte einer verbotenen Liebe, der Selbstbehauptung einer „stark

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren