Die Reise ins Glück

Fantasy | Deutschland 2004 | 73 Minuten

Regie: Wenzel Storch

Ein skurriler Kaptän will sich zur Ruhe setzen, strandet aber auf einer unbekannten Insel, deren despotischer Herrscher das Dasein in einen Albtraum verwandelt. "Trashiger" Fantasy-Abenteuerfilm, dessen detailbesessene Ausstattung mit hohem Aufwand gefertigt wurde; doch die Geschichte ist zu realitätsfern, um ihr subversives Potenzial entfalten zu können, und suhlt sich zudem in alberner Obszönität. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Wenzel Storch
Buch
Wenzel Storch · Matthias Hänisch
Kamera
Wenzel Storch
Musik
Diet Schütte
Schnitt
Matthias Hänisch · Iko Schütte
Darsteller
Jürgen Höhne (Kapitän Gustav) · Jasmin Harnau (Eva) · Holger Müller (Köning Knuffi) · Bernward Klimek (Propagandaminister) · Ralph Meyer (Propagandaminister)
Länge
73 Minuten
Kinostart
06.01.2005
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Fantasy

Heimkino

Die Standardausgabe (Leih-DVD) hat keine erwähnenswerten Extras. Die umfangreichen Extras der originell aufgemachten Special Edition (2 DVDs) enthalten, neben einem 18-seitigen Booklet, die mal skurrilen, mal aufschlussreichen Dokumentationen: Wie man aus Düngerstreuern und Güllepumpen ein Schiff baut" (55 Min.) über die Kulissen des Films, "Die Herren mit der schwachen Blase" (ein umfangreiches "Making of", 102 Min.), "Der Cumshot im Beichtstuhl" (über Make-up, Masken und Figuren, 23 Min.), "König Knuffi erinnert sich nicht" (über die Darsteller, 26 Min.) sowie "Das vergessene Happy End" (über den schwierigen Prozess der Fertigstellung des Films, 23 Min.). Die Edition ist mit dem "Silberling" 2009 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Cinema Surreal/Al!ve (1.66:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Manche Filme sind durch ihre Produktionsgeschichte bereits legendär, bevor sie überhaupt das Licht der Leinwand erblicken. „Reise ins Glück“ ist so ein Fall. Vor über zehn Jahren hatte sich Storch mit dem Trash-Kultfilm „Sommer der Liebe“ (fd 30 586) einen Namen gemacht, in dem er prägnante modische Versatzstücke der 1970er-Jahre mit psychedelischen Visionen und Splatter-Szenen zu einem irrwitzigen Cocktail vermischte, der ungefähr der Brachialsatire der Zeitschrift „Titanic“ entsprach. Seitdem gilt Storch als „verrücktes Genie“ („Spiegel“). Vor über zehn Jahren begannen dann die Vorbereitungen zu seinem neuen Werk. Aus Alltagsgegenständen wurden aufwändige Sets und Requisiten improvisiert. Die Dreharbeiten fanden in einer Hildesheimer Lagerhalle statt, in der in mehreren

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