Wenn Träume fliegen lernen

Biopic | USA 2004 | 101 Minuten

Regie: Marc Forster

Einige Monate aus dem Leben des Londoner Theaterautors J.M. Barrie am Beginn des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von einer Witwe und ihren vier Söhnen, erwächst aus den Abenteuerspielen mit ihnen sein Welterfolg "Peter Pan". Das beschaulich-unterhaltsame Drama nach einer Theatervorlage hält sich vage an Barries Biografie und handelt von der Macht der Fantasie, die selbst unter engen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen immer wieder wirkungsvoll die Grenzen der Wirklichkeitsebenen überschreitet. Dank einfühlsam agierender Darsteller ein ebenso fesselndes wie amüsantes Vergnügen. - Ab 12 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
FINDING NEVERLAND
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
Marc Forster
Buch
David Magee
Kamera
Roberto Schaefer
Musik
Jan A.P. Kaczmarek
Schnitt
Matt Chesse
Darsteller
Johnny Depp (Sir James Matthew Barrie) · Kate Winslet (Sylvia Llewelyn Davies) · Julie Christie (Mrs. Emma du Maurier) · Radha Mitchell (Mary Ansell Barrie) · Dustin Hoffman (Charles Frohman)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12 möglich.
Genre
Biopic

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs, des Drehbuchautors und des Produzenten Richard Gladstein sowie ein Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen (2 Min.).

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
An Peter Pan, der Geschichte des Jungen, der nicht erwachsen werden will und zusammen mit seinen Geschwistern von Feen in das Zauberreich Nimmerland entführt wird, haben sich schon verschiedene Regisseure versucht. Ausgerechnet Steven Spielberg, Hollywoods Peter Pan, war es dabei nicht gelungen, das Wesen und den Charme der Geschichte zu vermitteln („Hook“, fd 29 451), aber auch P.J. Hogan scheiterte mit seiner märchenhaften Version „Peter Pan“ (fd 36 431), während Disneys Zeichentrickfilm „Peter Pan’s heitere Abenteuer“ (fd 2934) aus den 1950er-Jahren bis heute überzeugt. Überraschenderweise hat sich nun Marc Forster des Stoffs angenommen, der mit dem Rassismus-Drama „Monster’s Ball“ (fd 35 563) so viel Aufsehen erregt hatte. Doch diesmal geht es nicht um James M. Barries hundert Jahre altes Theaterstück, das den meisten Verfilm

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