Der Flug des Phoenix (2004)

Abenteuer | USA 2004 | 113 Minuten

Regie: John Moore

Die Passagiere eines in der Wüste Gobi notgelandeten Flugzeuges, überwiegend Arbeiter und Angestellte einer stillgelegten Bohrstelle, proben das Überleben und bauen aus Teilen der alten Maschine ein neues Flugzeug. Überflüssiges Remake des gleichnamigen Abenteuerfilms von Robert Aldrich aus dem Jahr 1965, das zwar mit guter handwerklicher Gestaltung aufwartet, den meisten Überlebenden aber zu wenig individuelles Profil verleiht, um die Anteilnahme auf Dauer wachzuhalten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
FLIGHT OF THE PHOENIX
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
John Moore
Buch
Scott Frank · Edward Burns
Kamera
Brendan Galvin
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Don Zimmerman
Darsteller
Dennis Quaid (Frank Towns) · Tyrese Gibson (A.J.) · Giovanni Ribisi (Elliott) · Miranda Otto (Kelly) · Tony Curran (Rodney)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Abenteuer

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Produzenten John Moore, John Davis, Wyck Godfrey und Patrick Lumb sowie ein kommentiertes Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (15 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Als vor 40 Jahren Robert Aldrichs „Der Flug des Phoenix“ (fd 13 937) in den Kinos erschien, bemängelten manche Kritiker (wie in der damals tonangebenden Cineasten-Zeitschrift „Filmkritik“), dass Aldrich weder dem moralischen noch dem psychologischen Aspekt der Story genügend Aufmerksamkeit geschenkt habe. Was hätten sie wohl erst angesichts der Neuverfilmung von John Moore gesagt? Im Vergleich zu ihr erscheint der alte Film wie ein psychologisches Meisterwerk. Obwohl die Stationen der Handlung dieselben geblieben sind, konzentriert sich Moore nur noch auf die spannungssteigernden äußeren Elemente und reduziert die Gruppe der im Wüstensand gestrandeten Passagiere eines havarierten Frachtflugzeugs auf austauschbare Stichwortgeber. Es ist nicht nur der Mangel an individuellen Charakteren (und Darste

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