Constantine

Thriller | USA 2005 | 121 Minuten

Regie: Francis Lawrence

Ein Dämonenjäger stellt sich auf Geheiß seiner himmlischen Auftraggeber dem Kampf gegen des Böse, geht seiner Arbeit als cool-abgebrühter Detektiv in Sachen Exorzismus jedoch eher müde und passiv nach. Die Verfilmung eines britischen Kult-Comics konzentriert sich in erster Linie auf Action und Horror, wobei sie viele Bezüge der Vorlage aus den Augen verliert. Was bleibt, ist ein temporeicher Mystery-Thriller mit Hang zu groben Scherzen, dessen religiöse Motivik weitgehend aufgesetzt erscheint. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CONSTANTINE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2005
Regie
Francis Lawrence
Buch
Kevin Brodbin · Frank Cappello
Kamera
Philippe Rousselot
Musik
Brian Tyler
Darsteller
Keanu Reeves (John Constantine) · Rachel Weisz (Angela Dodson/Isabel Dodson) · Shia LaBeouf (Chaz Chandler) · Djimon Hounsou (Papa Midnite) · Max Baker (Beeman)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Die Extras der Doppel DVD umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Produzenten Akiva Goldsman und der beiden Drehbuchautoren sowie ein kommentiertes Feature mit 14 im Film nicht verwendeten Szenen (18 Min.). Unter den umfangreichen Featurettes zum Film sticht eine 15-minütige Kurzdokumentation über die Übertragung des Comics in den Realfilm heraus.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Als „Hellblazer“ bewegt sich John Constantine im gleichnamigen britischen Kult-Comic zwischen Himmel und Hölle auf der Jagd nach Dämonen, die im Auftrag des Satans das prekäre irdischen Gleichgewicht zwischen Gut und Böse stören wollen. Einst war er, dies wird erst peu à peu enthüllt, selbst schon der ewigen Verdammnis anheim gefallen, durfte dann aber die Hölle auf Bewährung verlassen – eine originelle Umkehrung des „Heaven can wait“-Motivs vieler, vor allem früherer Hollywood-Filme. Jetzt arbeitet Constantine als eine Art „Ausputzer“ im Auftrag des Erzengels Gabriel, ein „Ghostbuster“ in einem Film, der freilich keine Komödie, sondern eine Mischung aus Action und Horror ist, aus tieferer Bedeutung und popkulturell informierter Spielerei. Die Fersehserie „Buffy the Vampire Slayer“ scheint als Vorlage ebenso wie „Dogma“ (fd 34 203), „Der Exorzist“ (fd 18 987) oder „Die Prophezeiung“ (22 185) Pate gestanden zu haben, weshalb von den Originalgeschichten aus den Comics nicht

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