Krimi | Österreich 2004 | 116 Minuten

Regie: Wolfgang Murnberger

Ein Privatdetektiv soll einen angeblichen Selbstmord untersuchen und gerät dabei in die Kreise der Salzburger Schickeria um den Festspielbetrieb. Die Ermittlungen führen in eine Klosterschule, die sich bald als Schlangennest entpuppt. Grausige Morde hinter der biederen Zuckerbäcker-Architektur des Städtchens offenbaren eine gnadenlose hierarchische, moralisch ausgehöhlte Gesellschaft, deren oberstes Gesetz das Schweigen ist. Spannender, bitterböser Krimi mit Splatter-Elementen, der österreichische Skandale der jüngsten Zeit aufgreift und sich souverän zwischen Groteske und Ernsthaftigkeit bewegt. (Weitere Filme um den Ermittler Brenner: "Komm, süßer Tod", 2000; "Der Knochenmann", 2008) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SILENTIUM
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2004
Regie
Wolfgang Murnberger
Buch
Wolfgang Murnberger · Josef Hader · Wolf Haas
Kamera
Peter von Haller
Musik
Sofa Surfers
Schnitt
Evi Romen
Darsteller
Josef Hader (Brenner) · Simon Schwarz (Berti) · Joachim Król (Sportpräfekt Fitz) · Maria Köstlinger (Frau Dornhelm) · Udo Samel (Festspielpräsident)
Länge
116 Minuten
Kinostart
03.03.2005
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Krimi | Komödie | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Der erste Mord beginnt fast gemütlich, geradezu beschaulich. Zwei grobschlächtige Männer mittleren Alters, die Killer Max und Moritz, zerren in einem Stadtpark einen jungen Mann aus dem Auto, der die Augen verbunden hat. „Der Chef will Dich sehen“, sagt der eine mit beruhigender Stimme, „so, jetzt nur noch Klingeln.“ Doch dann stoßen sie ihr Opfer in den Abgrund. Ganz Salzburg wird am nächsten Tag erfahren, dass sich der Schwiegersohn des Festspielpräsidenten den Mönchsberg hinuntergestürzt hat – ein „beliebter Platz“ für Selbstmörder. „Silentium“, lateinisch Schweigen, spielt in der anheimelsten Postkartenidylle von Salzburg, die sich aber schnell als lebensgefährliche Schlangenhöhle entpuppt. Hatte der zu Tode Gestürzte doch vor Jahren für einen Skandal gesorgt, als er den jetzigen Erzbisc

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