Verwundete Seele

Drama | Deutschland 2004 | 143 Minuten

Regie: Yavuz Turgul

Ein pensionierter Lehrer, der aus Langeweile in Istanbul Taxi fährt, lernt eine Nachtclub-Sängerin kennen, die sich von ihrem Mann getrennt hat und alleine für die traumatisierte Tochter sorgt. Durch die Fürsorge des Lehrers hat es den Anschein, als käme die Ehe der Frau wieder ins Lot. Doch als der rabiate Ehemann in die alten Gewohnheiten zurückfällt, ist eine Katastrophe unausweichlich. Stereotyp entwickeltes Drama, das wegen seiner Ansammlung von Klischees bald schon an Glaubwürdigkeit einbüßt und statt einer überzeugenden Geschichte nur eine Fülle von Einzelthemen bietet. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GÖNÜL YARASI
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2004
Regie
Yavuz Turgul
Buch
Yavuz Turgul
Darsteller
Sener Sen (Nazim) · Meltem Cumbul (Dünya) · Timuçin Esen (Halil) · Devin Özgün Cinar (Piraye) · Güven Kiraç (Memet)
Länge
143 Minuten
Kinostart
27.01.2005
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Diskussion
Es ist Nazims letzter Tag als Grundschullehrer in einem anatolischen Bergdorf. Er verlässt die Kinder, weil er pensioniert ist, geht aber nicht, ohne vor allem den Mädchen eine deutliche Botschaft zu hinterlassen: „Wenn ihr verprügelt werdet, von zu Hause ausreißen müsst und es zu einem Bruch mit der Familie kommt – lasst euch die Schule nicht verbieten.“ Dann folgt die Verabschiedung durch die ältesten Männer des Dorfes und die Rückkehr ins ferne Istanbul, von wo aus Nazim 15 Jahren zuvor ausgezogen war, um in Anatolien zu unterrichten. Natürlich hält er das Nichtstun nicht aus, und so teilt er sich mit einem alten Schulfreund bald dessen Taxi. Eines Nachts lernt er auf seiner Tour Dünya kennen, eine Nachtclubsängerin, die, genervt von den Sprüchen der jungen Taxifahrer, Nazim wegen seines seriösen Auss

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