Komödie | USA 2004 | 131 Minuten

Regie: James L. Brooks

Eine mexikanische Immigrantin tritt in Kalifornien eine Stelle als Hausmädchen an und verliebt sich in ihren gütigen Arbeitgeber, durch den sie in der kulturell fremden Umgebung ein völlig neues Männerbild kennen lernt. Eine melancholisch angehauchte romantische Komödie mit multikulturellem Subplot, die durch schlechtes Timing und falsche Tonlagen viele Chancen verspielt, die der Stoff zu bieten hätte. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SPANGLISH
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2004
Regie
James L. Brooks
Buch
James L. Brooks
Kamera
John Seale
Musik
Hans Zimmer
Schnitt
Richard Marks · Tia Nolan
Darsteller
Adam Sandler (John Clasky) · Téa Leoni (Deborah Clasky) · Paz Vega (Flor) · Cloris Leachman (Evelyn) · Shelbie Bruce (Cristina)
Länge
131 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und der Cutterin, einen CD-Rom-Part mit dem kompletten Drehbuch sowie ein kommentiertes Feature mit zwölf im Film nicht verwendeten Szenen (29 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Bei Drehbeginn konnte James L. Brooks nicht ahnen, dass ein Nebendarsteller, der nur Sekunden auf der Leinwand zu sehen ist, kurz nach dem US-Kinostart von „Spanglish“ als Schauspielerentdeckung des Jahres 2004 gelten würde. Thomas Haden Church, der zuvor in keinem nennenswerten Film eine tragende Rolle gespielt hatte, wurde für seine herrlich entspannte Darstellung in „Sideways“ (fd 36 906) mit einer „Oscar“-Nominierung belohnt. Weshalb es wie eine merkwürdige Verschwendung von Talent wirkt, wenn man ihn in „Spanglish“ in einer nebensächlichen Rolle sieht, die ihm nur zwei, drei banale Dialogsätze bietet. Diesen irritierenden Effekt konnte Brooks kaum vorhersehen, und doch ist dieser unvorteilhafte Zufall symptomatisch für einen Film, dessen Gesamteindruck von verpassten Chancen, schlechtem Timing und falschen Tonlagen geprägt ist. Vordergründig handelt er vom Zusammenprall kultureller Identitäten und von den Mischformen, die daraus resultieren. Aus dem Off erinnert sich Christin

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